Interessante Aussagen zu Tempo 30 auf Landesstraßen..

ich bin auf einen Artikel in der Südwest Presse aufmerksam gemacht worden (vielen Dank E. für den Tipp), und zwar zur Frage Tempo 30 innerorts auf Landesstraßen:

Sechs Millionen gegen Lärm

Mit einem Lärmaktionsplan und Investitionen von 6,1 Millionen Euro will die Stadt Ulm verkehrslärmgeplagten Anwohnern helfen.

…Die Stadt will in drei Stufen gegen den Verkehrslärm vorgehen:

Tempolimit: Das ist die einfachste und vor allem billigste Variante, erläuterte Chef-Stadtplaner Volker Jescheck. Zum Beispiel: Tempo 30 nachts in besonders befahrenen, lauten Straßen wie Karlstraße, König-Wilhelm-Straße und Zinglerstraße. „Das bringt erstaunlich viel.“ Allerdings wäre es dann immer noch nicht so leise, dass die Bewohner bei offenem Fenster schlafen könnten. Das Regierungspräsidium Tübingen, das sich bisher gegen solche Tempolimits auf Hauptverkehrsachsen gesträubt hatte, sei inzwischen nicht mehr grundsätzlich dagegen……
den ganzen Text gibts hier……

wenn das stimmt, dann brechen wirklich neue Zeiten beim RP an. Die Reduzierung der Geschwindigkeit bringt wirklich viel, nicht nur beim Lärm (aber da besonders)

und noch ne sehr gute Passage in dem Artikel:

Über alle Lärmschutz-Vorhaben hinaus müsse ein Umdenken einsetzen, meint Wetzig. Der Verkehr müsse künftig langsamer rollen, das Tempo müsse gedrosselt werden: „Die Stadt der Zukunft ist eine langsame Stadt.“

wie wahr, wie wahr!!!!

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6 Antworten zu Interessante Aussagen zu Tempo 30 auf Landesstraßen..

  1. frank schaefer schreibt:

    Wenn schon, denn schon – dann aber richtig!!!
    Unterstützt mit LED-unterstützten Verkehrsschildern, welche auf solche auf Land- und Bundesstrassen bislang noch relativ selten sind. – Sag’ mir mal eben keiner, dass die augenblicklich verwendete reflektierende Beschilderung ausreicht. – In Frankreich wierden aussergewöhnliche Verkehrssituationen mit LED-blinkenden Schildern ausgestattet. –
    Hier bei uns, ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt!
    Bei einem auf 600 Meter langen Geschwindigkeitsgebot auf Tempo 30 innerhalb eines Streckenabschnitts auf einer Ortsdurchfahrt, als auch Landstrasse mit einem Verkehrsdurchfluss von circa 15000 Fahrzeugen am Tag, fühle ich mich schon leicht veräppelt, dass sich die Verkehrsbehörden nichts anderes als zwei stationäre Blitzer aufzustellen – einen für Tempo 30 und einen weiteren für Tempo 50 danach. –
    Den Anwohnern scheint es immer noch zu laut zu sein – vor allem nachts ….. was lässt sich daraus folgern? –
    Denkt einfach mal darüber nach …. nun – nun vielleicht wird es dort vorort auch Zeitgenossen geben, welche sich über blinkende Verkehrszeichen stören werden, – Nun wenn schon so nen grossen Zirkus obswegen Tempo 30, dann bitte richtig mit einerLED- unterstützen blinkenden Geschwindigkeitsgebotsbeschilderung.

    • Admin schreibt:

      Sehr geehrter Herr Schäfer,

      wir freuen uns über jeden neuen Kommentar, Doppelposts (mehrfach der gleiche Inhalt) können allerdings nicht berücksichtigt werden und werden automatisch aussortiert. Sonst wird es hier im Blog irgendwann mal unübersichtlich.

      Viele Grüße
      die Reutlinger Verkehrsentwicklungsplan Blogger

      • frank schaefer schreibt:

        Nun, jedenfalls scheint mir der Inhalt angekommen sein – vermisse jedoch ein Kommentar zur Sache. – Das Ordnungsamt hier in Reutlingen zeigt sich dahingehend, was neue Beschilderungsideen anbetrifft ziemlich rigide, – Die Ravensburger Nachbarn -vom Ordnungsamt sind danhingehend wesentlich pfiffiger als auch aufgeschlossener, was LED-unterstützte Gebotsbeschilderung anbetrifft. – Na ja, es ist ja bekannt, dass die Reutlinger Behörden dahingehend schon sehr schwerfällig sind und es denn Jahre daueren wird, geschweige denn überhaupt. – Komisch nur, daß in Ravensburg das geht, was in Reutlingen nach Aussage von Amtswegen eine Unmöglichkeit gemäß StVO darstellen soll, nicht? –

        … und die Ordnungsämter gar noch langsamer in fortschrittlichem Denken.

      • Admin schreibt:

        na, vom wem erwarten Sie nun eine Reaktion?
        Das Reutlinger Ordnungsamt leißt hier vielleicht mit, aber geantwortet hat es noch nicht. Und das können wir auch nicht „erzwingen“.

  2. tempo30 schreibt:

    genau, man kann´s nur wiederholen:

    „Über alle Lärmschutz-Vorhaben hinaus müsse ein Umdenken einsetzen, meint Wetzig. Der Verkehr müsse künftig langsamer rollen, das Tempo müsse gedrosselt werden: „Die Stadt der Zukunft ist eine langsame Stadt.““

  3. Atze schreibt:

    Man sollte ab und zu an WUNDER glauben:

    vielleicht ist der Chef vom Rergierungspräsidium gerade im Urlaub (und seine Mitarbeiter hauen mal so richtig auf die Vollen) oder er ist frisch verliebt und unterschreibt das bisher UNMÖGLICHE (Tepmo 30 auf der Landsesstraße durch den Ort)……

    dann kommts morgen in der Bildzeitung, wetten?

    Wissen die Ohmenhausener da eigentlich, was da gerade abgeht?

    oder haben sich da die Reutlinger Rathäusler vergriffen (Planers Wunsch, nicht die offizielle Linie)?

    In der Republik haben das schon einige Kommunen versucht und haben sich die Zähne am Beton der Autofahrerlobby ausgebissen,

    es wäre schön um wahr zu sein, also träumen wir weiter von der Entschleunigung……

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