und es geht weiter… „Daimler plant weiter“

der BUND hat als erster öffentlich Stellung genommen, das ist gut so.

es berichtet die SüdwestPresse am 28.09.2011 wie folgt:

Daimler plant weiter

Kirchentellinsfurt.  Die Daimler AG sucht weiter nach einer Teststrecke: Jetzt hat der Autohersteller Interesse an dem Standort „Einsiedel“ bei Tübingen angemeldet.

………Der Landesverband des Bund (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)hat bereits Stellung zu den Plänen des Automobilherstellers genommen. Darin kritisiert der Umweltverband vor allem den Verlust landwirtschaftlicher Fläche und eines wichtigen Naherholungsgebietes durch die Teststrecke auf dem „Einsiedel“ im Naturpark Schönbuch. Zudem befürchtet er Eingriffe die Landschaft durch die mögliche Ansiedlung weiterer Gewerbeflächen und Zubringerstraßen.

Falls die Teststrecke unvermeidbar sei, müsse es laut Bund – außer Simulationsverfahren auszubauen – ein vorrangiges Ziel sein, vorbelastete Flächen wie etwa schon bestehende Renn- und Teststrecken, Militär- oder Industriebrachen zu nutzen anstatt neue Flächen zu versiegeln.

mehr gibt´s hier……

wir werden uns um die Stellungnahme des BUND bemühen und hier reinstellen, sobald wir sie haben.

Der Umweltverband kritisiert an dem „Mammutprojekt“ vor allem den Verlust landwirtschaftlicher Fläche und eines wichtigen Naherholungsgebietes durch die angedachte Teststrecke auf dem Einsiedel. Zudem befürchten die Umweltschützer weitere Eingriffe in Natur und Landschaft, zum Beispiel durch weitere Gewerbeflächen und Zubringerstraßen.

Es stelle sich die Frage, „ob ein Projekt dieses Umfangs im Blick auf die unerlässliche Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung im Rahmen einer zukunftsfähigen Mobilität noch zeitgemäß“ sei. Bei der Suche nach Alternativen müsse neben Simulationsverfahren das vorrangige Ziel sein, „vorbelastete Flächen wie etwa bestehende Renn- und Teststrecken, Militär- oder Industriebrachen zu nutzen anstatt neue Flächen zu versiegeln“.

Bei einer Teststrecke auf dem Einsiedel kämen, so der Bund, Erholung, Natur und Umwelt „unter die Räder“. Der Einsiedel werde von Wanderern, Radfahrern und anderen Erholungssuchenden „intensiv genutzt“. Damit seien die Daimler-Pläne „absolut nicht vereinbar“.

Bei den über 300 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche handele es sich um „hervorragende Lössbodenqualität“. Angesichts der Flottenpolitik des Konzerns sei zu befürchten, „dass auch schwere, spritfressende Fahrzeuge erprobt werden“ sollen. „Dafür aber ist der Boden des Einsiedels eindeutig zu schade“, findet die „Bund“-Geschäftsführerin Barbara Lupp. Mit ihrem Angebot an Daimler sei die Hofkammer „leichtfertig bereit“, Natur und Landschaft für eine Teststrecke zu opfern“, wird in der Stellungnahme weiter kritisiert.

mehr hier….

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