Verkehrsentwicklungsplanung nun beim Amt für Stadtentwicklung und Vermessung

inhaltlich gesehen mal eine sinnvolle Entscheidung!

Am 09.12.2011 meldete der GEA in einem Kurzinterview mit der BM Hotz:

GEA: Warum bleibt die Verkehrsentwicklungsplanung nicht im Amt für Straßen, Umwelt und Verkehr?

Ulrike Hotz: Das künftige Mobilitätsverhalten wird auch in Reutlingen maßgeblich die Lebensqualität beeinflussen. Vor diesem Hintergrund sind die qualitativen und quantitativen Anforderungen an die Verkehrsplanung gestiegen, unter anderem auch bezüglich des Lärmschutzes und der Luftreinhaltung. Die Verkehrsplanung kann daher nicht mehr als reines Zahlenwerk betrachtet werden, sondern ist integraler Bestandteil der Stadtentwicklung. Daher die Verlagerung ins Amt für Stadtentwicklung und Vermessung. Mit dieser Zuordnung steht Reutlingen nicht alleine. Sie entspricht den einschlägigen Empfehlungen zur Verwaltungsorganisation größerer Städte.

Na dann warten wir mal ab, wie es mit dem VEP weitergeht, auch wenn mich die anschlöeisenden Ausführungen von Frau Hotz in Bezug auf das Thema Bürgerbeteiligung nicht gerade besonders hoffungsfrohstimmen:

GEA: Was für ein Profil hat die neue Stadtbahnstelle?

Hotz: Gesucht wird ein Projektleiter für die Regionalstadtbahn, der neben dem technischen Know-how auch Erfahrung in der Steuerung und Koordination von schienengebundenem Nahverkehr mitbringt und die Chancen für die Stadtentwicklung erkennt. Da im Amt für Stadtentwicklung und Vermessung ohnehin die Bürgerbeteiligung für die Bauleitplanung und die großen Wettbewerbsverfahren – wie aktuell beim verkehrlichen und städtebaulichen Ideenwettbewerb »City-Nord« – koordiniert werden, wird von dort aus künftig auch die Bürgerbeteiligung für die Verkehrsplanung und die Regionalstadtbahn erfolgen.

Wie Bürgerbeteiligung in den letzten Jahren ausgesehen haben und der Bezug hier insbesondere zu City Nord, ist nicht gerade eine Empfehlung.

Die versprochene laufende Bürgerbeteiligung zum Verkehrsentwicklungsplan wurde -trotz Beschluss im Gemeinderat- ja bisher überhaupt nicht umgesetzt, nein, es solle erst noch ein paar „unveränderbare Pflögge“ eingerammt werden, bevor die Bürger das Wort haben sollen (siehe Burkhardt- und– Weber Straße und Dietwegtrasse!).

Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben.

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Bundestraßen, City Nord, Dietwegtrasse, Hintergründe, Information, Meinung, News, Politik, Presse, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Stadtbahn, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Verkehrsentwicklungsplanung nun beim Amt für Stadtentwicklung und Vermessung

  1. Ute schreibt:

    schon die richtige Entscheidung,
    NUR:
    jetzt müssen die mal ihre Definition von „Reutlinger Bürgerverteilung“ auf dem Müll schmeißen und
    ECHTE Bürgerbeteiligung machen!!!

    • dr Schorsch schreibt:

      hey ude,
      glaubschd du andr Weinachdsma?
      I glaub: di musch älla moil uf Seminar schigga, damid di BÜRGERBETEILIGUNG schreiba lernad, ond na…. no amoil uff a Seminar damid ses vrschdandat.

      Gruas
      dr Schorsch

  2. manni schreibt:

    da sieht man doch, das es grundsätzlich nicht amVerständins fehlt,
    jetzt müssen wirklich Taten folgen und die schon langen versprochenen Bürgebeteiligungen folgen, wenn nicht von der Verwaltung vorangetrieben, dann muss man mal beim Gemeinderat nachhacken, den der hat´s ja beschlossen, oder?

Schreibe eine Antwort zu dr Schorsch Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.