Wo ist Reutlingen? Die Initiative RadKULTUR

wer sich den Spass macht und in die Suche auf der Seite der Initiative RadKULTUR REUTLINGEN eingibt wird so gut wie nichts finden!

Wo bleibt Reutlingen im Vergleich zu den anderen Städten in Baden-Württemberg?

Was ist die Initiative RadKULTUR?

Initiative RadKULTUR

RadKULTUR ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, die seit 2012 gemeinsam mit baden-württembergischen Modellkommunen durchgeführt wird. Am Beispiel der Kommunen Heidelberg und Filderstadt untersuchte das Wuppertal-Institut die Wirkung der Initiative (siehe Enbericht rechts oder Meldung vom 12.3.2015 mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse des Endberichts).

Die Initiative RadKULTUR fördert die Freude am alltäglichen Fahren mit dem Rad. Der Fokus liegt dabei einerseits auf der Förderung einer fahrradfreundlichen Infrastruktur – andererseits auf kulturellen Themen wie Sicherheit, Ideen und Innovationen rund ums Rad. Für ihr Engagement belohnt werden fahrradfreundliche Unternehmen und Kommunen, Bildungsträger und private Rad-Initiativen. Das Ziel des vielfältigen RadKULTUR-Programms ist, das Mobilitätsverhalten in Baden-Württemberg dauerhaft zu verändern und dadurch den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zu steigern.

Jedes Jahr können sich Modellkommunen als Partner für das RadKULTUR-Programm bewerben. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der AGFK-BW und die eigenverantwortliche Weiterführung des Programms im Folgejahr.

2012 startete die Initiative in Baden-Württemberg und unterstützte die drei Modellkommunen Mannheim, Tübingen und Lörrach bei deren lokalen Aktionen rund um den Radverkehr. Seit 2013 gehören auch Filderstadt und Heidelberg zu den RadKULTUR-Kommunen. Im Jahr 2014 waren Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd RadKULTUR-Partnerstädte. Für 2015 wurde Heilbronn und mit Böblingen erstmals ein ganzer Landkreis zur RadKULTUR-Kommune benannt.

Das RadKULTUR-Programm unterstützt Kommunen und Landkreise dabei, das Rad im kommunalen Alltag in Szene zu setzen. Mit verschiedenen pressewirksamen Aktionen lenkt RadKULTUR die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Radverkehr, sorgt für Gesprächsstoff rund ums Rad und stärkt das positive Image des umweltfreundlichen Verkehrsmittels. Diese Aktionen flankieren „harte” Maßnahmen der Kommunen zur Radverkehrsförderung und führen so zu einer Zunahme des Radverkehrs in den Modellkommunen.

RadKULTUR-Aktionen waren beispielsweise der Fotowettbewerb „Heidelberg sucht Radfürstin und Radfürsten“, Ideenwettbewerbe rund ums Thema Fahrradwerbung oder eine Fahrradmodenschau mit kreativem Begleitprogramm. Auch im Jahr 2015 warten wieder ein vielfältiges Programm sowie abwechslungsreiche Mitmachaktionen auf die Bürgerinnen und Bürger. Die direkte Bürgerbeteiligung und die Identifikation der beteiligten Menschen sind stets ein zentraler Ansatz des Programms.

Hier gibt es mehr Informationen zur Landesinitiative RadKULTUR.

Vorradler

Des Monats

Wer seine Stadt beim Klimaschutz effektiv voranbringen möchte, kommt am Radverkehr nicht vorbei. Heilbronn hat das erkannt. Für die 125.000 Einwohner-Stadt ist die Förderung ihres Radverkehrs ein wichtiger Teil des Klimaschutzes. Daher hat der Gemeinderat großzügig Finanzmittel und Personal bewilligt, um die Infrastruktur zu verbessern und so mehr Bürgerinnen und Bürger aufs Rad zu holen. Nun folgt ein weiterer Schritt: Als neue RadKULTUR-Kommune setzt Heilbronn 2015 verstärkt auf Kommunikation. Das Engagement kommt an: Heilbronns Bürgerinnen und Bürger haben ihre Stadt beim ADFC-Fahrradklima-Test mit vielen guten Bewertungen belohnt.

mehr infos unter: RadKULTUR Baden-Württemberg und Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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4 Antworten zu Wo ist Reutlingen? Die Initiative RadKULTUR

  1. A- Maier schreibt:

    Wo ist Reutlingen?

    na klar: wie immer nicht da!

  2. Rolf Wagner schreibt:

    na am Besten alle, zumindest aus allen Fraktionen einen.
    Das ist sicherlich nicht leicht, wenn man aber nix macht passiert auch nix.

    Bei den Grünen wäre es eigentlich Holger Bergmann, doch bei dem komme ich gerade ins Grübeln, wenn er (indirekt) den Achlamtunnel als eine Entlastung für die Innenstadt sieht (laut GEA).
    Bei den anderen Fraktionen gibt es meines Wissens keine ausgewiesenen Ansprechpartner für Radfragen, da muss man einfach versuchen.

  3. Andreas K. schreibt:

    Hallo,
    danke das Ihr das aufgreift. Und was heißt das jetzt für Reutlingen?

    Alleine Verlautbahrungen das man was machen will, gibt es hier, und ein paar Eimer roter Farbe, von einem Konzept und -und das ist das Entscheidnede:- von Umsetzungen an den neuragischen Stellen ist nichts zu sehen.

    Welchen Gemeinderat könnte man da am besten ansprechen?
    was würe die erfolgversprechendeste Strategie auch in Reutlingen das Rad in dieser Bezeihung zum Laufen zu bringen

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