„Wir wollen, dass Druck auf dem Kessel bleibt“ die SPD und die Stadtbahn

nach längerer Zeit mal wieder eine Info zur Stadtbahn, heute aus den Reutlinger Nachrichten (hier):

Motor für epochales Projekt sein

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat will mit einen Antrag die Planungen für die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, Modul 1, vorantreiben. Sie sieht dabei Reutlingen als Motor eines „epochalen Verkehrsprojekts“.

von RALPH BAUSINGER | 05.03.2016

„Die lange Phase der Unsicherheit ist beendet. Die Signale stehen auf grün. Wir gehen davon aus, dass die Finanzierung für das Modul 1 steht“, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvize Sebastian Weigle. Allerdings sei noch nicht im Detail geklärt, wie das Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-gesetz (GVFG) des Bundes über 2019 hinaus fortgesetzt werde. Und auch das Land habe noch nicht über die Priorisierung der Projekte entschieden, räumte Weigle ein.

Der Antrag „Regional-Stadtbahn Neckar-Alb: Zügige Fortsetzung der Planungen in Reutlingen“, den Weigle gestern gemeinsam mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Helmut Treutlein vorstellte, umfasst vier Punkte: Die Stadtverwaltung solle erstens – auch ohne Abschluss einer Planungsvereinbarung mit dem Landkreis Tübingen – in die Vorplanung mit Kostenschätzung des Streckenabschnitts vom Reutlinger Hauptbahnhof (HBF) bis Ohmenhausen-West einsteigen.

Zweitens fordert die SPD ein Bebauungsplanverfahren für die Innenstadtstrecke einzuleiten. Die Strecke „HBF-Gartenstraße (Zentrale Nahverkehrsachse)-Burgplatz-Albstraße-Südbahnhof gilt dabei als bevorzugte Variante. Alternativ solle aber auch die Strecke „HBF -Stadthalle-Lederstraße-Echazufer- Südbahnhof untersucht werden.

Dieser Punkt ist für die SPD ganz wichtig: Schließlich werde erst durch die Innenstadtstrecke aus der „Regionalstadtbahn eine Regional-Stadtbahn“, die der Stadt helfen könne, ihre Probleme in Sachen Verkehrssicherheit, Lärm und Feinstaub zu lindern. Gemeinsam mit einem auf die RSB abgestimmten Stadtbusnetz ließe sich, hofft die SPD, die Zahl der Einpendler nachhaltig reduzieren.

Drittens beantragen die Sozialdemokraten die ihren Antrag eingerichtete, befristete Stelle von Sven Ledwoch bis mindestens 31. Dezember 2020 zu verlängern. Ledwoch kümmert sich bei der Stadt um die Planungen für die Regional-Stadtbahn. Die Stadtverwaltung solle sich, viertens, dafür einsetzen, dass die Planungen zur Regional-Stadtbahn in der Region künftig zentral koordiniert werden.

Um das Fahrgastpotenzial auszuschöpfen, werde das Modul 1 allein aber nicht ausreichen. Es müsse daher von Reutlingen aus in die Region hinein Schritt für Schritt weiter geplant und gebaut werden. Da Streckenabschnitte mit Planungs- und Baurecht die höchsten Chancen haben, wenn es um die Verteilung von Fördergeldern geht, müsse Reutlingen seine Planungen zügig weiterführen. Ziel sei, dass mit der Eröffnung des Moduls 1 in der Stadt die nächsten Streckenabschnitte nach Ohmenhausen und in die Innenstadt förderfähig sind und möglichst in Bau gehen können.

Die SPD sieht sich mit ihrem Antrag auf dem richtigen Weg: Auch bei anderen großen Infrastrukturprojekten wie dem Scheibengipfeltunnel habe die Stadt vorausschauend gehandelt, sagte Treutlein. Mit dem Antrag wolle die SPD ein klares Signal setzen und zeigen, dass man nicht beim Modul 1 stehen bleiben könne. „Ein jedes Projekt braucht auch einen Motor“, sagte Weigle.

Ein weiterer Aspekt ist aus Treutleins Sicht wichtig: Von den Planungen über den Verlauf der Stadtbahn in der Innenstadt hängt auch ab, was aus dem Bahnhofsvorplatz oder dem Listplatz werden kann. „Wir wollen, dass Druck auf dem Kessel bleibt“, unterstrich Weigle.

na dann… liebe SPD haltet den Druck aufrecht, wenn Ihr hier noch mehr Mitstreiter gewinnen würdet,  solls recht sein, es ist allerdings doch recht ruhig geworden., aber die Hoffnung stirbt zuletzt….

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Sichtweise der Stadt Reutlingen

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