Der VEP in Reutlingen – eine kritische Begleitung

Der Verkehrsentwicklungsplan Reutlingen wird derzeit aufgestellt.

Ein wirklich offene Bürgerbeteiligung – von der immer wieder in der Öffentlichkeit von Frau Oberbürgermeisterin B. Bosch und Frau Baubürgermeisterin U. Hotz gesprochen wird- findet in den Augen vieler interessierter Bürger leider nicht statt.

Dieser Blog soll die Kommunikation aller Interessierten fördern und durch Veröffentlichung von Material, Daten und Meinungen der Stadt Reutlingen, ihren Gemeinderäten und der Verwaltungsspitze zeigen, dass

  1. ein großes öffentliches Interesse in Reutlingen besteht die Entwicklung im Bereich der Verkehrsentwicklung zu begleiten und aktiv zu gestalten und
  2. ein intensive Beteiligung der Bewohner von Reutlingen von Anfang an und zu jedem weiteren Schritt notwendig ist (ein „Vorsetzten“ von Ergebnissen wird nicht mehr akzeptiert)

Also nutzen Sie das Angebot und beteiligen Sie sich, wir sind gespannt was Sie zu sagen haben, wir werden uns ebenfalls beteiligen.

Viel Spaß.

Wer den Blog verfolgen will und regelmäßig über neues hier informiert werden will, kann sich die in das Email-Abo (rechte Spalte über den Button „Sign me up!“) unverbindlich eintragen.

Aus gegebenen Anlass folgender Hinweis:
in den letzten Tagen häufen sich die Kommentare, die von uns folgende Erwiderungen bekommen und nicht veröffentlicht werden:

Sehr geehrter Kommentator,
leider können wir Ihren Kommentar auf Grund der Wortwahl nicht freischalten.
Wir freuen uns auf inhaltliche und konstruktive Kommentare, die vielleicht auch etwas ironisch sein können, persönliche Angriffe aber sind tabu.
Uns ist durchaus bewusst, dass das Thema emotionsgeladen ist, wir versuchen hier auf einer sachlichen Ebene miteinander umzugehen, daher dieser Schritt.
Mit freundlichem Gruß
die Blogger vom verkehrsentwicklungsplan.wordpress.com

wenn von den jeweiligen Kommentator nochmals ein Kommentar kommt, der sich in Still und Wortwahl den Gepflogenheiten hier nicht anpasst, wird er in Zukunft automatisch als Spam aussortiert. Wir wollen unsere Kraft in den Inhalt, nicht in die Abwehr von Beleidigungen u.ä. stecken.

Liebe BesucherInnen,
kurz gefasst: Die Macher wechseln, das Thema bleibt!
der bisherige Administrator muss seine Wirken hier aus persönlichen Gründen leider stark einschränken oder gar ganz beenden. Eine weitere Betreuung des Blogs wurde jedoch gefunden und wir machen weiter!
Bleibt uns treu und beteiligt Euch auch weiterhin, es ist und bleibt spannend.

 2014-11-28

Liebe BlogbesucherInnen,

leider hat´s in den letzten Monaten nicht so besonders mit der Pflege dieses Blogs geklappt, aus verschiedensten Gründen.

Auch war die Nachrichtenlage zum Thema Verkehrsentwicklungsplan in Reutlingen ausgesprochen MAU, um nicht zu sagen: man könnte fast davon ausgehen, dass das Thema politische derzeit gestrichen worden ist.

Dies ist kein gutes Zeichen für Reutlingen. Vielleicht können wir die Diskussion wieder ein bischen anstoßen, notwendig wäre es.

Also, lasst was von Euch hören, wenn Ihr was neues hört, Fragen habt oder einen Beitrag auch allgemeinerer Natur habt. Entweder als Kommentar, oder unter verkehr-rt@kurzepost.de.

Wir freuen uns drauf.

Eure VEP-Blogger

Veröffentlicht unter Hintergründe, Information, Meinung, News, Uncategorized, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Dietwegtrasse: »Ich weiß ja nicht, wie die Entscheidung ausfallen wird, aber ich hoffe, dass sie nicht kommt«

so eine Bürgerin in der letzten Gemeinderatssitzung in der Bürgerfragestunde, als Reaktion auf die Aufnahme der sogenannten Dietwegtrasse in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans.

Die OB Bosch gab zum Besten, dass „zum jetzigen Zeitpunkt sei die Stadt Reutlingen nicht aufgefordert, zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans Stellung zu nehmen“, da irrt sie aber!

Die Frist zur Stellungnahme und zur klaren Darstellung wo die Stadt Reutlingen zu dem Projekt steht, läuft am 02.05.2016 aus!

Ohne das die Stadtoberen dem Stand der Bürger (siehe Gemeinderatbeschluss von 2012)  nach Oben mitteilt!
Irreführung nenne ich die Äusserungen  der OB hierzu.

Laut GEA hat sie die Aufnahme der Trasse begrüßt.

»Ich freue mich immer, wenn wir die Chance haben, für Straßenbauprojekte Geld vom Bund zu bekommen.« Man werde dieses Geld benötigen, wenngleich vermutlich nicht für die Umsetzung von Plänen aus den 70er-Jahren. Ob die Dietwegtrasse nämlich so gebaut werde, wie sie vor 50 Jahren geplant worden ist, sei »mit einem großen Fragezeichen« zu versehen. Ständerbauweise und ein offener Tunnel an Baugebieten entlang seien Rahmenbedingungen, bei denen man schnell erahnen könne, welche Schwierigkeiten zu erwarten sind. 

Die Trasse wurde aber laut  Unterlagen aus dem BVWP genau die Planungen der „70-er Jahre“ der Wiederaufnahme in den VB als Grundlage genommen, schaut Euch nur die Plane des Bundes / RP´s an….. hier….

und weiter:

Boschs Botschaft: »Wir haben genügend Zeit.« Es müsse niemand Angst haben, dass die Dietwegtrasse »über Nacht aus dem Nichts irgendwo herkommt«. Boschs Begründung liegt in der Geschichte und im Fortgang des Verfahrens, das viele Hürden bereithält.

So hat sich der Gemeinderat unter anderem 2007 mit der Dietwegtrasse befasst. Abgelehnt wurde damals ein Antrag der CDU-Fraktion, die Trasse loszulösen vom Scheibengipfeltunnel und ohne Bundesmittel zu bauen. Damit wäre die Dietwegtrasse in die Zuständigkeit der Stadt gefallen. Allerdings war damals unklar, ob es jemals einen Scheibengipfeltunnel geben würde. Der Baubeschluss für den Tunnel erfolgte viel später.

Dass die Dietwegtrasse keine entlastende Wirkung für das innerörtliche Verkehrsnetz haben wird, ging damals schon aus mehreren Gutachten hervor. Sie entlastet lediglich Bundesstraßen. Man könne aber nicht mit städtischen Mitteln Bundesstraßen entlasten, meinte Bosch.

aha! was für einen Sinn macht denn dann die Straße?

Das, so die Oberbürgermeisterin, sei damals der Grund gewesen, dass sich der Gemeinderat mehrheitlich gegen die Dietwegtrasse ausgesprochen habe, allerdings nicht grundsätzlich. Im Gegenteil: Die Stadt sehe die Dietwegtrasse als Netzergänzung für die Ortsumfahrung. Die Aufnahme in den »vorläufigen Bedarf« sei eine Entscheidung des Bundes gewesen. »Es gibt keine Anmeldungen in irgendeiner Art, vonseiten der Stadt schon gar nicht.«

Die berechnete Belastung der Trasse liege bei 20 000 Fahrzeugen am Tag, die Gesamtkosten werden mit 47 Millionen Euro beziffert. Wie der Bund auf einen Kosten-Nutzen-Effekt von 10,0 komme, »wissen wir nicht«. Die Stadt Reutlingen selbst habe einen solchen Index nie berechnet.

Dann schauen wir mal nach in dem „Projektinformationssystem (PRINS) zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030“: da tauchen die alten Zahlen der Stadt Reutlingen auf….

hier zum Nachlesen…..

und weiter laut GEA:

Wann der Kabinettsbeschluss auf Bundesebene erfolge, sei noch völlig offen. Wenn dieser erfolgt sei, kämen in rund fünf Jahren die Ausbaupläne, denen die Finanzmittel zugeordnet werden. »Wann wir die Ausbaugesetze auf dem Tisch haben und wann ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet wird, kann niemand sagen.«

Na dann warten wir es mal ab und schauen genau hin wer hier welches Rad dreht.

hier der GEA Artikel…..

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Aktion, Altlast, B 27, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Dietwegtrasse, Hintergründe, Information, News, Orschel-Hagen, Politik, Presse, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Sondelfingen, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Dietwegtrasse: Stellungnahmen zum Bundesverkehr(t)wegeplan muss bis zum 2. Mai abgegeben werden

es ist ziehmlich mühselig sich durch die Unterlagen des Bundesverkehr(t)wegeplans zu arbeiten und vor allen Dingen sehr unergiebig. Aber trotzdem sollten das ein paar Menschen und Gruppen aus Reutlingen machen, denn es lohnt sich langfristig sicherlich jetzt schon Flagge zu zeigen.

Wir können hier leider keine (Muster-) Stellungnahmen anbieten, individuelle sind viel besser, aber was wir machen können, ist Euch Links zur Verfügung stellen, so dass Ihr ohne allzuviel Suchen an die Infos kommt.

Fangen wir mit dem Plan an:

BVWP 2030 einsehen

http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/BVWP2030Einsehen/bvwp2030-einsehen_node.html

BVWP Gesamtplanentwurf (PDF 6,8 MB) (nicht barrierefrei)

 

Bundesverkehrswegeplan 2030

Projektanmeldungen

Grundkonzeption zum BVWP

Öffentlichkeitsbeteiligung

zum Vergleich: Bundesverkehrswegeplan 2003

und das ist nun wichtig um die EInordnung z.B. der Dietwegtrasse in den VB zu verstehen:

Projektinformationssystem (PRINS) zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030

Für die Erstellung des BVWP 2030 wurden ca. 2.000 Projektvorschläge für Aus- und Neubau umfassend geprüft. Der BVWP umfasst Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte. Alle Projekte wurden hinsichtlich ihrer Notwendigkeit zur Bewältigung zukünftigen Verkehrs sowie ihrer Vor- und Nachteile bewertet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung können Sie hier einsehen.

Für jedes Projekt wurde ein Dossier erstellt. Es stellt die Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Analyse, der umwelt- und naturschutzfachlichen Beurteilung sowie der raumordnerischen und städtebaulichen Beurteilung dar. In diesem Projektinformationssystem PRINS sind die Projektdossiers aller im BVWP enthaltenen Verkehrsprojekte eingestellt und abrufbar.

Das PRINS dient als Hintergrundinformation. Es stellt lediglich ergänzende Informationen zur BVWP-Broschüre (Entwurf des BVWP 2030 vom 16.03.2016) dar, um die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse zu verbessern. Im Falle von Abweichungen zum PRINS ist im Zweifelsfall immer die Broschüre maßgebend.

Wie funktioniert PRINS?

Bitte wählen Sie zuerst den Verkehrsträger. Mithilfe einer Deutschlandkarte können Sie die Verkehrsprojekte aufrufen. Alternativ können die Projekte auch über ein Auswahlmenü aufgerufen werden. Über den Knopf „Dossier aufrufen“ gelangen Sie dann zum Projektdossier des gewählten Projektes.

Projekte des BVWP 2030 (Vordringlicher Bedarf und Weiterer Bedarf)

Strasse Schiene Wasserstrasse

Hier jetzt Dietwegtrasse:

ewähltes Projekt: OU Reutlingen

Projektdossier (B464-G10-BW) in neuem Fenster öffnen

BI Keine Dietwegtrasse

Dietwegtrasse Anmeldung und Begründung zur Aufnahme in BVWP_Alternativenprüfung auf Projektebene
wenn jemand hier Vorschläge rein stellen möchte: nur her damit:

verkehr-rt@kurzepost.de

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Aktion, B 27, Bürgerbeteiligung, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, City Nord, Dietwegtrasse, Hintergründe, Information, Initiative, News, Orschel-Hagen, Phantasie, Politik, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Schienenverkehr, Sondelfingen, Stadtbahn, Tempo 30, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

CRITICAL MASS Reutlingen: die erste Frühlingstour 2016

Am 29.April 2016 heißt es wieder auf zur Stadthalle Reutlingen und sich mit anderen Fahrradbegeisterten eine schöne Tour durch Reutlingen gönnen. Unsere erste Runde in diesem Jahr, die wir auch bei Helligkeit beenden werden – Sommerzeit gleich Fahrradzeit.

Treffpunkt wie immer um 18.00 Uhr an der Stadthalle Reutlingen. Auf gehts Leute……….

mehr hier…..

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Fußverkehrs-Check, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, News, Phantasie, Reutlingen, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Veranstaltung zur Regionalstadtbahn: Drei Linien in Pfullingen möglich

Die Volkshochschule Pfullingen hat mit einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über die Regionalstadtbahn Neckar-Alb am 4. April, über den Stand des Projekts Regionalstadtbahn und die Auswirkungen für Pfullingen informieren.

Hier der Interessante Bericht imd GEA am 06.04.2016:

Regionalstadtbahn: Drei Linien in Pfullingen möglich

VON PETRA SCHÖBEL

PFULLINGEN. Mit einer Stadtbahnlinie ohne Umsteigen von Pfullingen bis zur BG-Klinik oder nach Waldhäuser Ost in Tübingen fahren; mit der anderen Linie direkt zum Outlet-Shopping nach Metzingen oder weiter zum Flanieren nach Bad Urach; mit der dritten Linie Gomaringen, Dußlingen und Mössingen erreichen: Jochen Gewecke, Mitgründer und Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des Vereins »Pro Regio Stadtbahn«, stellte den rund 40 Zuhörern am Montagabend im Feuerwehrhaus vor, was alles möglich werden könnte, würde die Regionalstadtbahn (RSB) auch in Pfullingen Wirklichkeit.

»Das möchte ich gern noch erleben«, sprach eine Frau um die 50 am Ende der von der VHS Pfullingen organisierten Informationsveranstaltung aus, was wohl etliche andere dachten. Und sie ergänzte: »Und das hoffentlich noch im rüstigen Alter!«.

Für etliche Gäste des Abends war das, was Gewecke schilderte, neu. Das Thema Regionalstadtbahn hat es bisher weder in der Echazstadt noch in den Nachbargemeinden Lichtenstein und Engstingen, die ebenso davon profitieren könnten, in die öffentliche Diskussion geschafft. Das sollte sich ändern, meinte VHS-Leiter Ulrich Vöhringer, weshalb er den Vortrag mit Diskussion ins Programm aufgenommen hatte.

Die Idee, stillgelegte Bahnlinien in der Region Neckar-Alb wiederzubeleben und sie mit bestehenden Streckenführungen zwischen den größeren Städten zu vernetzen, ist, wie Gewecke erklärte, schon rund 30 Jahre alt. 1999 wurde der Verein »Pro Regio Stadtbahn« gegründet, in dem sich parteiübergreifend Befürworter der RSB engagieren. 2003 wurden die Ergebnisse einer im Auftrag des Regionalverbands Neckar-Alb erstellten Machbarkeitsstudie präsentiert, 2012 lag die vier Jahre zuvor in Auftrag gegebene standardisierte Bewertung der Strecken vor. Darin geht es unter anderem auch um mögliche Haltepunkte in Pfullingen.

Sechs Stopps sind angedacht: Nach dem Südbahnhof, der letzten Reutlinger Station in Richtung Echaztal, würde die RSB Haltestellen im Bereich Hauffstraße, Zeilstraße, Pfullingen Mitte, Klosterkirche, Sandwiesenstraße und Schwimmbad anbieten. Nach Ansicht der Verkehrsexperten sollte die Bahntrasse durch die Innenstadt über die Marktstraße, die Große Heerstraße und die Klosterstraße verlaufen. Die alte Bahntrasse liege dafür nicht zentral genug und wäre wahrscheinlich für die Bewohner des Pfullinger Westens nicht interessant.

Gewecke schloss sich dieser Meinung an und betonte: »Es täte Pfullingen gut, würde die RSB auf der ehemaligen Bundesstraße fahren und den Blick freigeben auf die Läden in der Innenstadt.« Als Beispiel für eine positive Entwicklung führte er Bad Wildbad an, das an das Stadtbahnnetz Karlsruhe angeschlossen ist. »Dort hat die RSB wieder Leben in die Altstadt gebracht und der Einzelhandel berichtet von Umsatzsteigerungen von bis zu 100 Prozent.«

Der Mit-Initiator der regionalen Stadtbahn-Idee hatte noch weitere Beispiele parat: Ähnliche Schienennetze, die problemlos von Eisenbahnstrecken auf wesentlich unaufwendigere Straßenbahnschienen wechseln können, gibt es laut Gewecke »in allen Verdichtungsräumen des Landes mit Ausnahme der Region Neckar-Alb«; außerdem in Kassel, Chemnitz, Saarbrücken, Mulhouse, Nantes sowie im Großraum Paris. Überall sei es gelungen, den Stadt-Umland-Verkehr effizienter zu gestalten und Fahrgäste in die Bahn zu locken. Vor allem für Pendler sei die RSB eine Alternative. Gewecke hält allerdings ein ergänzendes Bus-Zubringer-System auch in Pfullingen für notwendig.

Was den volkswirtschaftlichen Nutzen der RSB angehe, »zahlt sich jeder investierte Euro mit 1,37 Euro wieder aus«, zitierte Gewecke aus einer Studie. Insgesamt gehe man von Investitionen in Höhe von rund 700 bis 800 Millionen Euro für das RSB-Netz, das in mehrere Module aufgeteilt wurde, aus. Grundsätzlich gebe es die Zusage vom Bund, sich an der Finanzierung zu beteiligen, erklärte er. Natürlich gelte es, noch viele Details zu klären. Spannend ist aus seiner Sicht die Frage, ob auch die Sanierung von existierenden Nahverkehrsstrecken förderfähig nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GFVG) wäre. Er berichtete weiter, dass das Modul 1 – von Bad Urach über Reutlingen und Tübingen nach Herrenberg – derzeit »in der heißen Phase der Planfeststellung« sei. »Das ist kurzfristig bis 2019 realisierbar«, betonte er. In Reutlingen und Tübingen werde daher derzeit viel über Haltepunkte und ihre Gestaltung und Anbindung diskutiert.

weiter hier beim GEA…….

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Bürgerengagement, Beispiel, Bundesverkehrswegeplan, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, News, Phantasie, Politik, Regionalplan, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Schienenverkehr, Stadtbahn, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

zur Planung: Sonderfahrt Critical Mass in Bad-Urach am 13.Mai 2016

Am 13.Mai 2016 wird es eine Sonderfahrt CM in Bad-Urach geben. Alle die in Bad-Urach mit dabei sein wollen, treffen sich ab 16.45 Uhr vor der Stadthalle. Abfahrt dann ab 17.00 Uhr nach Bad-Urach auf Radwegen. Beginn der CM in Bad-Urach um 18.30 Uhr ab Haltestelle Wasserfall.

 mehr hier……

cm-flyer-2016

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Fahrrad, Information, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Land steht weiter fest zur Stadtbahn… und stellt Aussagen von Landräten klar

laut GEA vom 30.04.2016 (hier….)

Verkehrsministerium tritt den Landräten entgegen

Land steht weiter fest zur Stadtbahn

Das Verkehrsministerium tritt jüngsten Äußerungen der Landräte Thomas Reumann (Reutlingen) und Joachim Walter (Tübingen) entgegen, wonach sich die Landesregierung nicht mehr an die gemeinsame Abstimmung bezüglich der Umsetzung des ersten Moduls für die Regional-Stadtbahn gebunden fühle. Dies sei »nicht nachvollziehbar«, schreibt das Verkehrsministerium in einer Pressemitteilung. Das Gegenteil sei der Fall: Das Projekt Regionalstadtbahn Neckar-Alb gelte in Stuttgart weiterhin als »sehr wichtiges und zukunftsweisendes Vorhaben«.

»Nicht nachvollziehbar«

Nach einem Beschluss des Ministerrats vom November 2014 melde das Land dieses Vorhaben in der gleichen Weise wie elf andere große Infrastrukturprojekte im Öffentlichen Personennahverkehr beim Bund zur Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) an und unterstützt es durch die Übernahme des üblichen Landesanteils in Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten.

Ebenfalls nicht nachvollziehbar sei die Behauptung der Landräte, »dass der Bund angeblich seine Unterstützung für die Regionalstadtbahn davon abhängig mache, dass das Vorhaben vom Land gegenüber den schon viel länger angemeldeten anderen ÖPNV-Projekten bevorzugt behandelt«, so die Interpretation des Verkehrsministeriums. Diese Darstellung entspreche nicht dem Stand der Gespräche, die das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur mit dem Bundesverkehrsministerium bisher geführt habe.

Zügig Antrag stellen

In diesen Gesprächen habe der Bund dem Land gegenüber bislang immer zu einer zügigen Antragstellung geraten. Ein Vorziehen der Regionalstadtbahn in der Projektliste wäre gegenüber den Trägern der anderen Projekte »nicht fair und nicht zu rechtfertigen«.

Dennoch sicherte das Land zu, dass die Regionalstadtbahn im Falle einer GVFG-Nachfolgeregelung in der daraus folgenden Förderung vorrangig behandelt wird.

Allerdings wäre auch die wiederholt geforderte Übernahme sämtlicher Risiken von möglicherweise ausfallenden Bundesmitteln durch das Land nicht möglich und gegenüber den Projektträgern anderer ÖPNV-Vorhaben, die selbst ihre Risiken übernehmen, nicht vermittelbar.

Veröffentlicht unter Aktion, Beispiel, Hintergründe, Information, Klimaschutz, Luftreinhaltung, News, Politik, Presse, Regionalplan, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Stadtbahn, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Der Minsister Hermann läd ein: Straßenbauprojekte im Bundesverkehrswegeplan

Minister Winfried Hermann und Staatssekretärin Gisela Splett  laden alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Verbänden zu insgesamt drei Veranstaltungen zum Bundesverkehrswegeplan 2030 ein. Einschätzung des Bundesverkehrswegeplanes aus Landessicht, die Darstellung der wichtigsten Projekte und ihrer Einordnung und die intensive Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen dabei auf der Tagesordnung.

Die beiden Veranstaltungen zu Straßenbauprojekten finden in Stuttgart (20. April) und Freiburg (25. April) statt. Die Informationsveranstaltung zu Schienenprojekte und Wasserstraßen (27. April) findet ebenfalls in Stuttgart statt.

Straßenbauprojekte im Bundesverkehrswegeplan

Informationsveranstaltung mit Minister Winfried Hermann und Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, in Stuttgart (Straßenbauprojekte in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen)

Termin Mittwoch, 20. April 2016
Uhrzeit 16 bis 18.30 Uhr
Ort Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart
Anmeldung Zur Anmeldung

Schienenprojekte und Wasserstraßen im Bundesverkehrswegeplan
Informationsveranstaltung mit Minister Winfried Hermann in Stuttgart

Termin Mittwoch, 27. April 2016
Uhrzeit 16 bis 18 Uhr
Ort Innenministerium, Willy-Brandt-Straße 41, 70173 Stuttgart
Anmeldung Zur Anmeldung
Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Aktion, B 27, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Dietwegtrasse, Hintergründe, Information, Initiative, News, Politik, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Schienenverkehr, Sondelfingen, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

CDU Nachklatsch: „Droht ein „Schildbürgerstreich“?“

wie zu erwarten die Konservativen drücken auf´s „Gas“ und legen nach zur Dietwegtrasse.

Heute erschien ein Artikel in den Reutlinger Nachrichten, den wir Euch nicht vorenthalten wollen:

Droht ein „Schildbürgerstreich“? CDU-Fraktion des Gemeinderats äußert sich zur „Dietwegtrasse“

„Wir wollen, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Dietwegtrasse nun möglichst schnell angegangen wird“, betonte der neue Fraktionsvorsitzende der CDU im Reutlinger Gemeinderat, Rainer Löffler.

Am „Burger-King“-Knoten könnte ein Nadelöhr entstehen. Die CDU fordert ein Planungskonzept.

Kaum hatte die CDU-Fraktion des Reutlinger Gemeinderats bekanntgegeben, dass Andreas vom Scheidt künftig nicht mehr Fraktionsvorsitzender sein wird, da trat auch schon sein Nachfolger im Amt, Rainer Löffler, sinnbildlich ans Mikrofon: „Das ist ein dickes Brett, diese Dietwegtrasse“, sagte er am Dienstagnachmittag kurz vor der Gemeinderatssitzung während einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz.

Damit reagierte die CDU-Fraktion auf die Hochstufung des Projekts in den „vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans“. Und das bedeutet: Der Bund hat sich bereit erklärt, die Anfangsfinanzierung zu leisten. Nun sei die Stadt gefragt, betonte Löfflers Amtsvorgänger vom Scheidt. „Wir brauchen das Baurecht, sonst geht gar nichts“, sagte der 64-Jährige. Die Trasse sei freigehalten worden, die Grundstücke befänden sich bereits alle in städtischem Besitz. „Und die Zeit drängt“, so vom Scheidt.

Die letzten Untersuchungen für das Projekt stammen laut Löffler allerdings aus dem Jahr 2007, „damals hat sich die Stadt zum letzten Mal damit befasst, die Untersuchungen und Daten sind also allesamt veraltet“. Vor fast zehn Jahren sei man „von geringeren Einwohnerzahlen ausgegangen, diese Entwicklung stimmt ja nicht“, betonte der neue CDU-Fraktionsvorsitzende. „Und natürlich brauchen wir neue Verkehrsprognosen.“ Gleichzeitig müsse über eine neue Trassenführung nachgedacht werden, „vor allem auf Sondelfinger Gemarkung“.

Andreas vom Scheidt sagte weiter: „Damals hatte die Oberbürgermeisterin die entscheidende Stimme abgegeben und das Projekt wurde im Gemeinderat abgelehnt.“ Aber: „Offensichtlich hat sie ihre Meinung geändert, für uns ist das ja erfreulich.“ OB Barbara Bosch werde ihre Position zum neuen Verkehrswegeplan wohl noch öffentlich erläutern. Was jetzt nach der Einstufung in den „vordringlichen Bedarf“ dieser Trasse als Verbindungsstraße zwischen der B 464 und dem Scheibengipfeltunnel bereits klar sei: „Der Widerstand formiert sich erneut“, so Löffler. „Die Lärmproblematik wird dabei sicher ein ganz großes Thema sein.“ Der neue Fraktionsvorsitzende rechnet mit „einem Zeithorizont für den Planfeststellungsbeschluss von vier bis fünf Jahren“.

Ein Schildbürgerstreich wäre es laut Löffler, „wenn der Tunnel 2017 aufmacht und wir hätten dann am „Burger-King“-Knoten Megastaus“. Für diesen neuralgischen Punkt – dort trifft der Verkehr von der B 464 aus Richtung Stuttgart auf der Rommelsbacher Straße auf die B 28, um in Richtung Ortsumfahrung durch den Tunnel in Richtung Pfullingen / Eningen weiterzukommen – müsse ein Konzept her. „Es gibt aber noch keine Planung für dieses Nadelöhr“, betonte Löffler.

Quelle hier bei den RN….

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Altlast, B 27, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Dietwegtrasse, Hintergründe, Information, News, Orschel-Hagen, Politik, Presse, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Sondelfingen, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

und doch: Dietwegtrasse im „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans!

viele Aktivisten von BI Keine Dietwegtrasse, über Gemeinderäte, die im GR gegen die Trasse gestimmt hatten, über Bürger, die an der zukünftigen Trasse wohnen, bis zum unabhängignen Betrachter haben sich zuviele in falscher Sicherheit gewogen:

sie sind davon ausgegangen, das die Dietwegtrasse nach der Entscheidung im Gemeninderat begraben ist….

ist sie NICHT

sie steht im neuen Bundesverkehrswegeplan als VORDRINGLICHER BEDARF!

Hier im Blog wurde schon mehrfach davon gewarnt, dass das Ding wieder kommen würde. Die Beführworter einer falschen Verkehrspolitik frohlocken und verkünden mit Kampfesgreschrei „HER mit der Trasse“ und beginnen alle Hebel in Bewegung zu setzten die Planungen wieder anzuschieben. (siehe unten)

Diesmal verkündigt auch Frau OB Bosch ihre Freude, dass „ein so wichtiges Straßenprojekt für Reutlingen in Bonn Beachtung gefunden hat“, daher -wenn es bei den Mehrheiten im Gemeinderat bleibt-, wird die Dietwegtrasse bei nächster Gelegenheit als Bebauungsplan durchgewunken. Der neue Fraktionsvorsitzender der CDU Gemeinderatsfraktin Rainer Löffler hat schon verkündigt, das seine Fraktion jetzt Druck machen will…..

Mal schaun, wies weitergeht……. wir bleiben drann.

Hierzu noch die Meldungen in der Presse:

GEA vom 17.03.2016:

Bundesverkehrswegeplan – B-28/312-Weiterführung am Scheibengipfeltunnel-Nordportal wieder auf der Agenda

Dietwegtrasse im »vordringlichen Bedarf«

REUTLINGEN. Die Überraschung flatterte gestern in einer Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Donth ins Haus: Nicht nur der Albaufstieg und die Ortsumfahrung Engstingen sind im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans in die Kategorie »vordringlicher Bedarf« aufgenommen, sondern auch die Ortsumfahrung Reutlingen, konkret die Dietwegtrasse.2016-03-17_165903

 das bild hat zwar nix mit der Dietwegtrasse direkt tz tun, aber mehr gibts hier…..

REUTLINGER NACHRICHTEN vom 16.03.2016:

Albaufstieg ist jetzt „vordringlich“

Im Entwurf für den neuen Bundesverkehrswegeplan fallen der Albaufstieg und die Engstinger Ortsumgehung in die Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ . Das teilte CDU-MdB Michael Donth gestern Nachmittag mit.

……
In einer ersten Stellungnahme zeigte sich die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch „sehr zufrieden mit der Entscheidung“. Der Albaufstieg diene dem „Lückenschluss“ vom Reutlinger Scheibengipfeltunnel hinauf auf die Alb. Die künftige Bundes-Förderung der Dietwegtrasse sei ebenso begrüßenswert, entspreche sie doch der Beschlusslage des Reutlinger Gemeinderates aus dem Jahr 2007. Die Dietwegtrasse werde die bestehenden Tangenten wie zum Beispiel die B 28 entlasten. Die Aufnahme der Dietwegtrasse in den BVWP und die damit verbundene Förderung aus Bundesmitteln werde die Finanzierung der ergänzend zum Bau des Scheibengipfeltunnels geplanten städtischen Maßnahmen zur Verkehrsverflüssigung und Verkehrsberuhigung erleichtern.
……

mehr hier…..

und zu guter letzt

CDU-Gemeinderatsfraktion – Andreas vom Scheidt übergibt den Taktstock an den jüngeren Kollegen

Löffler neuer Vorsitzender

REUTLINGEN. Fliegender Wechsel: Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Andreas vom Scheidt (64), übergibt den Taktstock an Rainer Löffler

…..
2016-03-23_170947Dietwegtrasse vorantreiben

Ein Thema, das dieser Tage auf die Agenda drängt, will die CDU nun zügig vorantreiben: die Dietwegtrasse. Zunächst will die Fraktion den Antrag stellen, einen Bebauungsplan aufzustellen. »Wir wollen schnell einen Aufstellungsbeschluss, damit wir starten können, wenn die Mittel aus dem Bund kommen«, so Löffler. Man hofft auf Ratsmehrheit. Zumindest eine Stimme mehr als zuletzt bei der Abstimmung 2007 dürfte sicher sein. »Der Meinungswandel der OB ist erfreulich«, kommentierte Löffler die Stellungnahme des Stadtoberhaupts zum neuen Bundesverkehrswegeplan (der GEA berichtete).

Vieles müsse neu überdacht werden, auch die Trassenführung, sagte Löffler. Verkehrszahlen, Bevölkerungsprognosen: So manche Grundlage für frühere Planungen gelte nicht mehr. Lösungen müssten vor allem für die Lärmproblematik gesucht werden.

»Das Spiel beginnt neu«, befand Fraktionsmitglied Gabriele Gaiser, die darin eine Chance für den Nordraum sieht. …….

mehr hier……

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Aktion, Bürgerbeteiligung, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Dietwegtrasse, Hintergründe, Information, Initiative, News, Orschel-Hagen, Politik, Scheibengipfeltunnel, Sondelfingen, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | 5 Kommentare

„Wir wollen, dass Druck auf dem Kessel bleibt“ die SPD und die Stadtbahn

nach längerer Zeit mal wieder eine Info zur Stadtbahn, heute aus den Reutlinger Nachrichten (hier):

Motor für epochales Projekt sein

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat will mit einen Antrag die Planungen für die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, Modul 1, vorantreiben. Sie sieht dabei Reutlingen als Motor eines „epochalen Verkehrsprojekts“.

von RALPH BAUSINGER | 05.03.2016

„Die lange Phase der Unsicherheit ist beendet. Die Signale stehen auf grün. Wir gehen davon aus, dass die Finanzierung für das Modul 1 steht“, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvize Sebastian Weigle. Allerdings sei noch nicht im Detail geklärt, wie das Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-gesetz (GVFG) des Bundes über 2019 hinaus fortgesetzt werde. Und auch das Land habe noch nicht über die Priorisierung der Projekte entschieden, räumte Weigle ein.

Der Antrag „Regional-Stadtbahn Neckar-Alb: Zügige Fortsetzung der Planungen in Reutlingen“, den Weigle gestern gemeinsam mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Helmut Treutlein vorstellte, umfasst vier Punkte: Die Stadtverwaltung solle erstens – auch ohne Abschluss einer Planungsvereinbarung mit dem Landkreis Tübingen – in die Vorplanung mit Kostenschätzung des Streckenabschnitts vom Reutlinger Hauptbahnhof (HBF) bis Ohmenhausen-West einsteigen.

Zweitens fordert die SPD ein Bebauungsplanverfahren für die Innenstadtstrecke einzuleiten. Die Strecke „HBF-Gartenstraße (Zentrale Nahverkehrsachse)-Burgplatz-Albstraße-Südbahnhof gilt dabei als bevorzugte Variante. Alternativ solle aber auch die Strecke „HBF -Stadthalle-Lederstraße-Echazufer- Südbahnhof untersucht werden.

Dieser Punkt ist für die SPD ganz wichtig: Schließlich werde erst durch die Innenstadtstrecke aus der „Regionalstadtbahn eine Regional-Stadtbahn“, die der Stadt helfen könne, ihre Probleme in Sachen Verkehrssicherheit, Lärm und Feinstaub zu lindern. Gemeinsam mit einem auf die RSB abgestimmten Stadtbusnetz ließe sich, hofft die SPD, die Zahl der Einpendler nachhaltig reduzieren.

Drittens beantragen die Sozialdemokraten die ihren Antrag eingerichtete, befristete Stelle von Sven Ledwoch bis mindestens 31. Dezember 2020 zu verlängern. Ledwoch kümmert sich bei der Stadt um die Planungen für die Regional-Stadtbahn. Die Stadtverwaltung solle sich, viertens, dafür einsetzen, dass die Planungen zur Regional-Stadtbahn in der Region künftig zentral koordiniert werden.

Um das Fahrgastpotenzial auszuschöpfen, werde das Modul 1 allein aber nicht ausreichen. Es müsse daher von Reutlingen aus in die Region hinein Schritt für Schritt weiter geplant und gebaut werden. Da Streckenabschnitte mit Planungs- und Baurecht die höchsten Chancen haben, wenn es um die Verteilung von Fördergeldern geht, müsse Reutlingen seine Planungen zügig weiterführen. Ziel sei, dass mit der Eröffnung des Moduls 1 in der Stadt die nächsten Streckenabschnitte nach Ohmenhausen und in die Innenstadt förderfähig sind und möglichst in Bau gehen können.

Die SPD sieht sich mit ihrem Antrag auf dem richtigen Weg: Auch bei anderen großen Infrastrukturprojekten wie dem Scheibengipfeltunnel habe die Stadt vorausschauend gehandelt, sagte Treutlein. Mit dem Antrag wolle die SPD ein klares Signal setzen und zeigen, dass man nicht beim Modul 1 stehen bleiben könne. „Ein jedes Projekt braucht auch einen Motor“, sagte Weigle.

Ein weiterer Aspekt ist aus Treutleins Sicht wichtig: Von den Planungen über den Verlauf der Stadtbahn in der Innenstadt hängt auch ab, was aus dem Bahnhofsvorplatz oder dem Listplatz werden kann. „Wir wollen, dass Druck auf dem Kessel bleibt“, unterstrich Weigle.

na dann… liebe SPD haltet den Druck aufrecht, wenn Ihr hier noch mehr Mitstreiter gewinnen würdet,  solls recht sein, es ist allerdings doch recht ruhig geworden., aber die Hoffnung stirbt zuletzt….

/mvol12/share/hires/03/98/42/59/43h.001

Sichtweise der Stadt Reutlingen

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Beispiel, Bundesverkehrswegeplan, Hintergründe, Information, Initiative, Politik, Presse, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Schienenverkehr, Stadtbahn, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

November Critical Mass am Freitag 27.11.2015

Am Freitag 27.11.2015 startet unsere November Critical Mass durch das nächtliche Reutlingen. Lasst euch von den inzwischen doch kalten Temperaturen nicht abhalten euch auf das Fahrrad zu schwingen und eine gemütliche Runde durch Reutlingen zu fahren. Warm anziehen, Licht am Bike anmachen und mit netten Leuten durch die Straßen Cruisen.

Anschließend wärmen wir uns dann bei einem heißen “Tee” im Café Nepomuk. Treffpunkt 18.00 Stadthalle Reutlingen. Auf gehts zu unserer 19. Runde.

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, City Nord, Fahrrad, Information, Initiative, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsberuhigung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

STADT FÜR ALLE

interessanter Artikel….

die freien gedanken

rebloggt von

 

STADT FÜR ALLE

STADT FÜR ALLE am Mainufer vor der Skyline in Frankfurt

Im Mal Seh’n Kino begann am Mittwoch die Filmreihe „Wem gehört die Stadt?“. Zum Auftakt wurde die Dokumentation „Buy Buy St. Pauli – Über die Kämpfe um die Esso Häuser“ gezeigt. Wie bereits einige Monate zuvor, in der ebenfalls im Mal Seh’n Kino aufgeführten Doku „Wem gehört die Stadt – Der Film“, war auch hier ganz klar zu sehen, dass die landläufige Meinung, man könne nichts gegen Investoren, Stadtentwickler und Co. machen, realitätsfern ist. Wer kämpft, fordert und plant, kann auch gewinnen, Widerstand und eigene Ideen entwickeln lohnt sich. Wer anderes behauptet, hat keine Ahnung und wahrscheinlich auch zu vielen anderen Themen „qualifizierte“ Expertisen abzugeben, vor allem um die eigene Bequemlichkeit und Untätigkeit zu kaschieren.

Ursprünglichen Post anzeigen 222 weitere Wörter

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerengagement, Hintergründe, Information, Initiative, Phantasie, Politik, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

„Fußverkehrs-Check“ Kommentar zum „Marsch der 25 Aufrechten“

ich zitiere mal den GEA von heute:

»Der Fußverkehrs-Check ist der Auftakt in eine systematische Fußverkehrsförderung in Reutlingen«, hat Stefan Dvorak, der Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Vermessung, bereits mehrfach verheißungsvoll verkündet. War es da ein schlechtes Omen, dass Baubürgermeisterin Ulrike Hotz am Mittwochnachmittag fröhlich winkend im VW-Bus vorbeirauschte, als der Check in der Lederstraße startete?

kein „schlechtes Ohmen“ sondern symptomatisch!

Wer sich mit dem Verkehr (ich zähle alle Verkehrsarten dazu) in Reutlingen beschäftigt, kommt immer wieder an den gleichen Punkt:

„S´wird viel gschwaffeld, elles isch neu ond lerna dem ma aus dr Vrgangenheid net“

Alle aufgeführte geäusserten Punkte bei dem Rundgang, sind nicht neu.
Alles hatten wir schon, über alles haben wir in dieser Stadt schon diskutiert…..

Nun laufen 25 ausgewählte Leute durch die Stadt und kommen an zu den ewig gleichen Ergebnissen.  Nicht das ich falsch verstanden werde, es ist erfreulich, das so viele Menschen bereit wären/sind, der Stadt Reutlinger und ihren Planern das Wichtigste aus der Sicht des Fußgängers erneut zu sagen. Danke das Ihr mitgemacht habt.

Aber, ich frage mich das immer wieder, wie lange dauert es in dieser Stadt, bis sich aus den Eingaben der Bürger, bzw. hier den Hinweisen der 25 Leute etwas ergibt, bis wann sich was in den Köpfen und in den Taten was  ändert?

Schon direkt nach dem Start musste die Route geändert werden. Eigentlich war der Weg über den Steg am Lindachknoten geplant. Wie so oft funktionierte der Aufzug nicht. Für Rollstuhl und Rollator gab’s kein Überqueren. Doch auch sonst nutzt keiner den umwegigen Designer-Steg mit dem spätestens bei Regen glitschglatten Belag, wie aus den Wortmeldungen deutlich wurde.

Einfache funktionierende Lösungen werden durch Bauwerke und Technik, die meist ersetzt, und schon kommt der gehandcapte Mitmensch nicht mehr über die Straße, Sarkastisch ausgedrückt: „warum müssen die da auch unbedingt drüber?“

Weiter geht s mit der unmöglichen Situation, dass man die Straße an dieser Stelle nur auf zwei Schüben mit einem Zwangsstopp in der Mitte auf einer verdammt kleinen Verkehrsinsel überqueren kann.  Wer das im Berufsverkehr schon mal erlebt hat, möglichst noch mit Kinderwagen, weiß was ich meine.

Solage hier das Auto an erster Stelle steht (und nicht mal 50 Sekunden warten kann), solange werden alleine hier jeden Tag hunderte von Menschen gefährdet.
Aber anscheinend  nimmt man das in Kauf. Ich bin mal gespannt, ob der „Fußverkehrs-Check“ was ändern wird, ich vermute mal nichts oder nicht viel.

»Gut gelungen«, findet sie (die aus Dortmund angereiste Expertin) Tübinger Tor und Bürgerpark, die »Steg-Lösung«, gefällt nicht. Eine allzu abendfüllende Debatte des Reutlinger Lieblingspolitikums verhinderten die Organisatoren und der kalte Ostwind.

Im letzten Satz wird klar, was hier Bürgerbeteiligung ist.

Und weiter:

An der vorhandenen Ampel querten die 25 Checker die Konrad-AdenauerStraße in drei Portionen, da die Grünphase so kurz ist. Der Aufenthalt auf der knapp bemessenen Mittelinsel wurde gestoppt: über eine Minute. Zu lang, befanden alle unisono. Merja Spott unterlegte das mit Erfahrungswerten: »Nach 40 Sekunden gehen die Leute bei Rot.«

Sorry für diese Erkenntnis brauche ich keine Expert, das weiß jeder der die Kreuzung so überquert. Der Geist der Verkehrsrechnerprogrammierer ist klar: AUTO; AUTO; AUTO.

und dann kommt s:

Welchen Erkenntniszugewinn hat der ausgiebige Kälte-Marsch gebracht, etwa dem obersten Stadtplaner? Stefan Dvorak sagte, dass ihm die Perspektive der Menschen mit Behinderung deutlicher geworden sei: zu steile Rampen, fehlende Blinden-Leitsysteme, schon kleine Absätze, die Fußgänger, ohne nachzudenken überwindet, sind Barrieren.

Da stellt sich für mich schon die Fragen:

  • Wie lange ist der „oberste Stadtplaner“ Stefan Dvorak den schon Stadtplaner?
  • Mit welcher Wahrnehmung läuft er durch diese Stadt?
  • Welchen Auftrag hat er? List er den die Eingaben, Hinweise, die laufend auch ins Rathaus kommt?
  • Hört er zu, bei den ganzen Bürgerbeteiligungsversammlungen?

Also ich habe schon lange nicht mehr den Kopf so schütteln müssen, wie an dieser Stelle. Aber daraus ergibt sich auch: „Da brauchste dich nicht zu wundern, das die Stadt so aussieht, wie sie aussieht“.

Es wird Zeit das sich was ändert, auch und gerade im Bereich des Verkehrs, der nicht mit Motoren uns drangsaliert. Vielleicht gibt man den hier angefangenen Prozess sowohl von der Politik (Gemeinderat), wie auch von der Verwaltung mal etwas mehr Aufmerksamkeit, sonst versinkt das Thema in 1-2 Jahren wieder als Papier in den Schubladen unseren Rathauses und als Vorlage der Gemeinderäte im Altpapier. Und dann haben wir alle nichts davon.

pit

Link: GEA vom 16.10.2015 „Beim Fußverkehrs-Check geht’s drunter und drüber“

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Beispiel, Bundestraßen, Fahrrad, Fußverkehrs-Check, Hintergründe, Information, Initiative, Luftreinhaltung, Meinung, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Shared Space, Stadtbahn, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | 5 Kommentare

Packt die Trillerpfeifen ein: die „Pfeifen“ machen ein „Bürgerfest“ zum Achalmtunnel

was wir schon angekündigt haben wird tatsächlich wahr: das Land, das Regierungspräsidium und die Stadt Reutlingen veranstalten ein „Bürgerfest“ zum Achalmtunnel!

Die offizielle Einladung ist raus (haben sinnigerweise auch wir bekommen), sie lautet:

Presseeinladung                                                                      25.09.2015

Bürgerfest beim Scheibengipfeltunnel der B 312

Verkehrsminister Hermann und BMVI Staatssekretär Norbert Barthle vor Ort

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

Norbert Barthle, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Landesverkehrsminister Winfried Hermann informieren sich über den Fortschritt des Scheibengipfeltunnels im Zuge der Ortsumgehung Reutlingen an der B 312.

Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein:

Datum:    Sonntag, 04. Oktober 2015

Uhrzeit:  14:00 Uhr
Ort:           B 312 neu am Südportal des Tunnels (siehe Anfahrtsskizze)

Der Neubau der Ortsumgehung Reutlingen im Zuge der B 312 – mit dem Scheibengipfeltunnel als Kernbauwerk – schreitet weiter voran. Zur Information der Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand der Baumaßnahme findet am Sonntag, den 4. Oktober 2015 ab 11:00 Uhr ein Bürgerfest statt.

Um 14 Uhr erfolgt ein Grußwort durch Grit Puchan, Regierungsvizepräsidentin des Regierungspräsidiums Tübingen, sowie Ansprachen von Verkehrsminister Winfried Hermann und Staatssekretär Norbert Barthle.

Wir würden uns freuen, wenn Sie an dem Termin teilnehmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Edgar Neumann

Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

image002Gönnen wir denen den Spass und gehen mit unserem Protest hin, Transparente und Pfeifen sowie schwarze Trauerkleidung nicht vergessen!

Schließlich begraben wir hier unnütz Millionen von Steuergeldern.

maxi

 

Ergänzung zum obigen Artikelm ein Kommentar von Reinhard Beneken (geschrieben zum vorherigen Post):

Weiß Winne Hermann, was er tut? Ich befürchte: Ja!

Wie wir uns erinnern, hatte die Mappus-Regierung für den Achalmtunnel nur eine gewisse Anschub-Finanzierung (ca. 20% der Baukosten) zur Verfügung gestellt. Der Löwenanteil (ca. 80%) kam bereits aus dem Verkehrs-Etat der grün-roten Landesregierung.
Bei einer Veranstaltung in der VHS Reutlingen (2012) fragte ich Herrn Hermann, weshalb sie ihre kostbare Regierungszeit damit verschwenden, die begonnenen Straßenprojekte von schwarz-gelb einfach weiterzuführen. Im Endeffekt wären sie damit doch nur die Pausenvertretung der CDU. Sie sollten doch lieber eigene Verkehrsprojekte realisieren.
Die Antwort von Winne Hermann:
Erstens will er nicht, dass einmal angefangene Baustellen liegenbleiben.
Zweitens wäre mein Einwand ja ein zusätzliches Argument, die GRÜNEN im Jahre 2016 noch einmal zu wählen.
Ich fragte nicht weiter…
Mein Fazit: Seit 2011 stimmen die Grünen im Landtag immer wieder gegen ihre eigenen Überzeugungen, mit Rücksicht auf Koalitionspartner und Wählermehrheit. Freuen sich, wenn sie dabei formal gewinnen. Und verdrängen den Rest.

Reinhard Beneken
Pressesprecher, PRO ACHALM

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Aktion, Altlast, Bürgerengagement, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Dietwegtrasse, Information, Luftreinhaltung, News, Phantasie, Politik, Scheibengipfeltunnel, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 4 Kommentare

Propagandaveranstaltung zum Achalmtunnel „Bürgerfest“

als ich heute morgen die Zeitung aufschlug, traf mich doch der Schlag: die Propaganda zum Achalmtunel schlägt wieder zu, mit Tamm-Tamm und dem   Winnie Herrman (? weiß der was er tut?), da MUSS eine Aktion her….:

Bürgerfest am Tunnel im Oktober

Zum Vormerken: Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur und das Regierungspräsidium Tübingen veranstalten unter Mitwirkung der Städte Reutlingen und Pfullingen sowie der Gemeinde Eningen am Sonntag, 4. Oktober, ein Bürgerfest zum Scheibengipfeltunnel.

Zum Vormerken: Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur und das Regierungspräsidium Tübingen veranstalten unter Mitwirkung der Städte Reutlingen und Pfullingen sowie der Gemeinde Eningen am Sonntag, 4. Oktober, ein Bürgerfest zum Scheibengipfeltunnel. Die Bürger können sich an diesem Tag in einem festlichen Rahmen über den Baufortschritt am Scheibengipfeltunnel informieren. Am Nachmittag werden der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur, Norbert Barthle, und der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, das Bürgerfest besuchen, heißt es in einer Mitteilung.

Der Bau des Scheibengipfeltunnels im Zuge der B 312 Ortsumfahrung Reutlingen ist das zurzeit größte Tunnelbauprojekt im Regierungsbezirk Tübingen mit einer Bausumme von rund 125 Millionen Euro. Es wird von der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg im Auftrag des Bundes durchgeführt. Die bergmännischen Arbeiten an dem 1,9 Kilometer langen Tunnel wurden im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen. Derzeit sind die Arbeiten an den Innenschalen des Haupt- und Rettungstunnels in vollem Gange. Umfangreiche Straßen- und Brückenbauarbeiten vor und nach dem Tunnel wurden bereits ausgeführt. Die Gesamtfertigstellung des Gesamtprojektes ist für Spätsommer 2017 anvisiert.

Quelle: Reutlinger Nachrichten vom 30.05.2015

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Aktion, Bürgerbeteiligung, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Dietwegtrasse, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, Meinung, Phantasie, Politik, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Sondelfingen, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

1 Jahr Critical Mass

29. Mai 2015   

Die Critical Mass Reutlingen feiert ihr 1 Jähriges Jubiläum. Alle sind herzlich eingeladen, dies bei einer Stadttour gebührend zu feiern – Vor, Während und nach der Rundfahrt. 

Macht die Critical Mass zum Stadtgespräch – sagt es weiter und habt einfach Spass beim gemütlichen Cruisen durch die Straßen unserer Stadt. 

29. Mai 2015 18.00 Uhr Treffpunkt Stadthalle

siehe CRITICAL MASS Reutlingen

 

Veröffentlicht unter Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Bundestraßen, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Shared Space, Stadtbahn, Tempo 30, Verkehrsberuhigung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

»Einstellung zu Radfahrer-Unfällen ändern«

ein guter Leserbrief im GEA vom 18.04.2015 zum Thema „Rad und Reutlingen“:

Zur GEA-Serie »Verkehr in Reutlingen«

»Einstellung zu Radfahrer-Unfällen ändern«

Es ist sehr erfreulich, dass sich der GEA in einer großen Serie über Wochen dem Thema Verkehr widmet. Reutlingen hat es wirklich nötig, dass sich etwas ändert. Und das beginnt mit dem Umdenken in den Köpfen. Als Verkehrsteilnehmerin benutze ich den Pkw (sehr selten), ÖPNV (im Winter), das Fahrrad (am häufigsten) und meine Füße, um von Orschel-Hagen in die Reutlinger Innenstadt zu gelangen.

Es zeigt sich immer wieder, dass das Gefahrenpotenzial beim Radfahren am größten ist. Deshalb wünsche ich mir nach Abschluss der Verkehrsserie (unter vielem anderen) dringend auch ein Umdenken bei der Berichterstattung über Unfälle mit Radfahrern in Ihrer Zeitung, auch und besonders, wenn es sich um eine »Polizeimeldung« handelt.

Ein typisches Beispiel gibt es am 15. April, auf der Startseite im Internet: »Polizeimeldung – Radlerin prallt gegen Fahrertüre – schwere Verletzungen hat sich eine Radfahrerin am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall in der Behringstraße zugezogen.«

Da war sie anscheinend selbst schuld, oder? Die Ursache wird wie folgt beschrieben: »Ein 22-jähriger Tübinger hatte kurz vor 18 Uhr seinen Daimler-Sprinter auf Höhe von Gebäude Nummer 14 geparkt und war bereits ausgestiegen. Weil er noch etwas holen wollte, ging er zurück und setzte sich auf den Fahrersitz. Die Türe war nur angelehnt und öffnete sich, was einer von hinten heranfahrenden 45-jährigen Radlerin zum Verhängnis wurde. Die Reutlingerin konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte gegen die Türe.« Die Tür öffnete »sich« (anscheinend ganz von selbst), die Radlerin »konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren«, und »war ohne Schutzhelm unterwegs«.

Wenn der Radverkehr in Reutlingen gesteigert werden soll, dann muss sich an dieser Einstellung zu Radfahrer-Unfällen auch bei unserer Polizei etwas ändern. Vielleicht könnte man mit Streifenfahrten auf dem Fahrrad beginnen, wenigstens bei schönem Wetter, und aus dieser Perspektive Erfahrungen gewinnen.

Ein solcher Bericht, wie oben zitiert, ist kein Einzelfall und absolut zynisch. Radfahrer sind nicht automatisch immer die Buhmänner und Buhfrauen. In einer Stadt, in der die Verkehrsimmissionen nicht in den Griff zu bekommen sind, wird durch solche Berichte gewiss niemand ermutigt, auf das Fahrrad als umweltfreundlichem Fortbewegungsmittel umzusteigen.

 

Edith Willmann, Reutlingen

 

 

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Orschel-Hagen, Phantasie, Politik, Reutlingen, Tempo 30, Verkehrsberuhigung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 3 Kommentare

Hängt ihn höher…..

in Anlehnung an einen alten Western:

https://i2.wp.com/www.stadtkindfrankfurt.de/wp-content/uploads/2015/04/frankfurt-fotos-fahrrad-angeschlossen.jpg

gefunden auf: stadtkindfrankfurt

Veröffentlicht unter Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Initiative, News, Phantasie, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

CRITICAL MASS: Was soll das ?

Die CRITICAL MASS stellt eine Gegenbewegung zur alltäglichen Blechlawine in den Städten dar. Wir stören nicht den Verkehr – wir sind der Verkehr.

Fahrradfreunde treffen sich, um Gemeinsam durch die Stadt zu fahren. Als Verband, bei mindestens 16 Teilnehmern, ist laut §27 Abs. 1 der StVO das Nebeneinander fahren erlaubt.

Die CRITICAL MASS  setzt ein Zeichen, das Fahrrad im Verkehr ernst zu nehmen und Gleichberechtigt mitzufahren. Gemäß dem Motto: “Wem gehört die Straße? Allen ! Fußgänger – Radfahrer – Motorisierte Teilnehmer.

Das Fahrrad ist in einer Stadt das überlegene Fahrzeug. Es produziert keinen Lärm – keine Abgase – keinen Feinstaub und ist überdies ein gesundes Verkehrsmittel. Zudem ist ein Fahrrad günstig und sehr sicher.

Gerade in Reutlingen ist die Zeit gekommen, das Fahrrad aus dem Nischendasein mehr ins Bewusstsein des Öffentlichen Straßenverkehrs zu holen. Mehr Raum zu gewinnen für sicheres und entspanntes Fahrradfahren in der Stadt. Täglich – als Transportmittel zur Arbeit – in die Schule und auch zum einkaufen.

CRITICAL MASS feiert das Fahrrad als das Urbane Fortbewegungsmittel. Sei mit dabei.

Quelle: hier….CRITICAL MASS

übrigens der nächste Termin ist am 24. Aprlil 2015 Treffpunkt/Abfahrt:  Stadthalle Reutlingen – 18.00 Uhr

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsberuhigung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

»Füße und Fahrräder«

ein schöner Leserbrief im GEA am 04.04.2015:

»Verkehrsärgernis« vom 19. März

»Füße und Fahrräder«

Für eine Großstadt wie Reutlingen sind Verkehrswege eine elementare Sache, die Vorrang hat. Auch die Gesundheit der Bürger ist davon betroffen. Der Kardinalfehler ist, dass die Stadt Reutlingen seit vielen Jahrzehnten fast nur einen Verkehrsweg kennt, nämlich nur die Straßen. Eine Großstadt wie Reutlingen sollte auf vielfältige Verkehrswege setzen.

1.) Schienenverbindungen, auch Richtung Süden (Alb).

2.) Straßenbahnen in alle vier Himmelsrichtungen.

3.) Sichere Radwege, auch bis ins Zentrum der Stadt.

In der Innenstadt sollten grundsätzlich der Radfahrer, Straßenbahn, Busverkehr und Fußgänger Vorfahrt haben, wie in vielen anderen Großstädten auch.

Solange Reutlingens Autofahrer glauben, dass vierrädrige Fahrzeuge grundsätzlich immer Vorfahrt haben, wird es hier in der Innenstadt weiterhin extreme Verkehrprobleme geben.

Durch die Verkehrsführung wird dies sogar unterstützt. Auch der durchgehende Schwerlastverkehr (im Transit) hat eigentlich in der Stadt nichts verloren. Randbemerkung: Für die Teilnehmer Ihrer Aktion »Verkehrsärgernis« verlosen Sie fünf Shell-Tankkarten. Mit diesen gewonnenen Tankkarten unterstützen Sie nur den Straßenverkehr. Wie wäre es mit mit Baden-Württemberg-Tickets oder Nahverkehrsfahrkarten?

Übrigens, auch ich fahre einen Kleinwagen mit 900 ccm, aber in der Innenstadt Reutlingen grundsätzlich nicht, dafür haben wir Füße und Fahrräder.

Werner Rall, Reutlingen

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerengagement, Beispiel, Bundestraßen, Initiative, Luftreinhaltung, Meinung, News, Phantasie, Politik, Presse, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Schienenverkehr, Shared Space, Stadtbahn, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Critical Mass in Reutlingen erreicht?

klar, wenn der Reutlinger Ordnungsamtsleiter Albert Keppler mit fährt.

Ob er das aus vollster Überzeugung macht oder nur ein bischen kontrollieren will, egal, da ist jeder willkommen.

Die Pressearbeit funktioniert bei diesem Projekt inzwischen auch ganz gut:

Verkehr – Werbung fürs Radfahren: 45 Teilnehmer bei der »Critical Mass«. Autofahrer reagieren teils genervt

Kritische Masse von Radfahrern erreicht

VON ANDREA GLITZ

REUTLINGEN. Ein einzelner Fahrradfahrer ist für Autofahrer ein Opfer. Ein ganzer Pulk macht da schon mehr Eindruck. Am Freitagabend ballten sich 45 Radler vor der Stadthalle zu einer »Critical Mass« (kritische Masse) zusammen. Dann ging’s in gemächlichem Tempo los auf den elf Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt und Betzingen. Zum elften Mal machten Rad-Aktivisten deutlich, dass das Primat der Autofahrer auch unter der Achalm bröseln könnte.

mehr gibt s auf den Seiten des GEA´s vom 30.03.2015, hier…..

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, News, Phantasie, Politik, Presse, Reutlingen, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Was für ein Schwachsinn: „Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten“

diese Haltung können wir nur unterstützen
(danke für den Hinweis….)

die freien gedanken

was ist gemeint?

„Der Bundesrat hat das Elektromobilitätsgesetz passieren lassen, das Nutzern von Autos mit Elektro- und Plugin-Hybridantrieb Sonderrechte einräumt. Kommunen können ihnen erlauben, die Busspur zu verwenden und Parkplätze für Ladestationen einzurichten, auf denen die Fahrzeuge kostenlos parken dürfen.

Der Bundesrat hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität passieren lassen. Damit soll auch die Straßenverkehrsordnung geändert werden. Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt können Kommunen Fahrern von Elektroautos Sonderrechte erteilen, ihnen Parkplätze kostenlos zuweisen und ihnen gestatten, Busspuren zu nutzen. Ob das die Kommunen auch machen werden, steht auf einem anderen Blatt. Verpflichtet sind sie nicht. …“

ich kann nur hoffen, keine Kommune kommt dem nach.
Einer Gruppe von Verkehrsteilnehmern extra Rechte einzurümen, die z.B. den Öffentlichen Nahverkehr behindern wird, das ist doch in Bezug auf die Klimaziele kontraproduktiv! Was soll der Schwachsinn!

Was glauben die Hirnis im Bundestag und im Bundesrat den eigentlich, wie viele Elektromobilisten…

Ursprünglichen Post anzeigen 164 weitere Wörter

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, Meinung, News, Politik, Presse, Reutlingen, Schienenverkehr, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Internationalles, heute Frankreich

http://ville30.org/manifeste-pour-une-ville-a-30-kmh/

Manifeste pour une ville à 30 km/h

La rue n’est pas une route. Rues, ruelles, impasses, artères et autres voies de nos villes ne sont pas i dentiques aux nationales, départementales et rocades. Une évide nce pour tous ? Pas au regard du code de la route puisque la même logique routière s’y applique.

Pour cela, il y a urgence à mettre en oeuvre le code de la rue pour nos villes et nos villages ; la ville n’est pas réductible à une somme de routes dont l’objectif premier est de faciliter la circulation automobile, assignant à résidence les plus vulnérables et empêchant tout autre choix de mobilité.

La nécessité de densifier harmonieusement les agglomérations pour lutter contre l’étalement urbain et la volonté d’y recréer du lien social nous font dire qu’il est temps d’entrer à nouveau dans l’ère de la ville.

Pour une ville respectueuse de tous

Enfant, parent avec poussette, senior, accidenté de la vie, personne à mobilité réduite, cycliste, roller, piéton, chacun a droit à la ville. Un usage responsable de l’automobile en est la condition, en particulier grâce à une modération des vitesses.

30 km/h : un maximum en milieu urbain

La vitesse oblige le conducteur à porter son regard loin devant, essentiellement sur la chaussée, l’isolant de son environnement immédiat, en particulier de ce qui se passe sur les côtés. La ville disparaît au profit de la route et les usagers locaux sont réduits au statut d’obstacles.

C’est ainsi que l’enfant qui joue sur le trottoir et risque de s’élancer pour traverser la rue n’est pas vu. Et dans ce cas, comme plus le véhicule roule vite, plus ses distances d’arrêt s’allongent, l’accident devient presque inévitable. Or, si dans un choc à 50 km/h, le piéton est tué à coup sûr, il a de fortes chances de s’en sortir à moins de 30 km/h.

Les nuisances sonores baissent également avec la réduction de la vitesse.

En ville, tous ces bénéfices s’obtiennent contre un allongement de seulement quelques secondes par kilomètre parcouru : négligeable à l’échelle d’un trajet complet.

La limitation à 50 km/h doit donc devenir l’exception au lieu de la règle et réservée à des axes de transit.

Des avancées dans les textes… à dynamiser sur le terrain

Les premiers textes dits du « code de la rue » vont dans le sens de la ville apaisée : ils établissent le principe de prudence, créent la zone de rencontre (20 km/h, priorité piétons) et facilitent la traversée des piétons et la circulation des cyclistes (doubles sens cyclables obligatoires dans les zones apaisées et possibilité de tourne-à-droite aux feux tricolores).

Il apparaît essentiel que les responsables d’une part, mettent en œuvre les outils de progrès de ce « code de la rue », et d’autre part fassent connaitre et respecter les règles.

Ces dispositions renouent avec une ville pensée en termes de convivialité et de qualité de vie et nous voulons inciter chacun à poursuivre volontairement la démarche au travers de cet appel.

Ville 30, tous acteurs

Par cet appel, nous engageons chaque conducteur responsable -à commencer par nous-mêmes, signataires- à exercer sa liberté de modérer les vitesses :

en roulant de manière apaisée partout où la vie locale est présente,
en affichant son engagement à l’aide de l’autocollant « Ville 30, ville à vivre » disponible sur le site www.ville30.org

Une réduction de la vitesse pour augmenter la sécurité, la qualité de vie, la convivialité, renforcera l’idée de réhabiliter la ville pour ce à quoi elle était destinée : un lieu de vie et d’échanges.

– Manifeste ville 30 (pdf)

– dossier de presse Manifeste ville 30 (pdf)

Vous pouvez obtenir des autocollants en vous rapprochant de votre association locale FUB, ou en commander en ligne à l’unité

mehr auf http://ville30.org

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerengagement, Beispiel, Hintergründe, Information, Initiative, international, Klimaschutz, Luftreinhaltung, Meinung, Politik, Tempo 30, Verfahren | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Jubelartikel zum Achalmtunnel im GEA……

nur der Vollständigkeit halber….

Scheibengipfeltunnel: Vier Baustellen unter Tage

REUTLINGEN. Auf den meisten Baustellen ruht derzeit die Arbeit. Nicht aber am Scheibengipfeltunnel, der künftigen Ortsumgehung von Reutlingen. 230 Kubikmeter Beton werden an vier Stellen täglich tief unter der Erde verbaut, um die beiden Röhren fertigzustellen. Die Arbeiten liegen im Plan, betonte Bauleiter Norbert Heinzelmann bei einem Vorort-Termin. Mit dem Bau des Gewölbes des Haupttunnels ist man schon unter der Bebauung durch. Beim Rettungstunnel ist der Wöhrwoldweg erreicht.

wer weiterlesen will, hier..im GEA…

Nachtrag;

die Reutlinger Nachrichten stehen dem nicht nach und „jubeln“ unkommentiert mit, hier  …Reutlinger Nachrichten…..

Auf der Großbaustelle geht’s voran

„Wir sind voll im Zeitplan“, sagt Bauleiter Norbert Heinzelmann. Derzeit werden im Scheibengipfeltunnel Sohle, Gewölbe und Zwischendecke betoniert.

………

wo bleibt der kritische, nach fragende Journalismus?

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Altlast, Bundestraßen, Dietwegtrasse, Hintergründe, Presse, Scheibengipfeltunnel, Uncategorized, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 6 Kommentare

Wo ist Reutlingen? Die Initiative RadKULTUR

wer sich den Spass macht und in die Suche auf der Seite der Initiative RadKULTUR REUTLINGEN eingibt wird so gut wie nichts finden!

Wo bleibt Reutlingen im Vergleich zu den anderen Städten in Baden-Württemberg?

Was ist die Initiative RadKULTUR?

Initiative RadKULTUR

RadKULTUR ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, die seit 2012 gemeinsam mit baden-württembergischen Modellkommunen durchgeführt wird. Am Beispiel der Kommunen Heidelberg und Filderstadt untersuchte das Wuppertal-Institut die Wirkung der Initiative (siehe Enbericht rechts oder Meldung vom 12.3.2015 mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse des Endberichts).

Die Initiative RadKULTUR fördert die Freude am alltäglichen Fahren mit dem Rad. Der Fokus liegt dabei einerseits auf der Förderung einer fahrradfreundlichen Infrastruktur – andererseits auf kulturellen Themen wie Sicherheit, Ideen und Innovationen rund ums Rad. Für ihr Engagement belohnt werden fahrradfreundliche Unternehmen und Kommunen, Bildungsträger und private Rad-Initiativen. Das Ziel des vielfältigen RadKULTUR-Programms ist, das Mobilitätsverhalten in Baden-Württemberg dauerhaft zu verändern und dadurch den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zu steigern.

Jedes Jahr können sich Modellkommunen als Partner für das RadKULTUR-Programm bewerben. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der AGFK-BW und die eigenverantwortliche Weiterführung des Programms im Folgejahr.

2012 startete die Initiative in Baden-Württemberg und unterstützte die drei Modellkommunen Mannheim, Tübingen und Lörrach bei deren lokalen Aktionen rund um den Radverkehr. Seit 2013 gehören auch Filderstadt und Heidelberg zu den RadKULTUR-Kommunen. Im Jahr 2014 waren Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd RadKULTUR-Partnerstädte. Für 2015 wurde Heilbronn und mit Böblingen erstmals ein ganzer Landkreis zur RadKULTUR-Kommune benannt.

Das RadKULTUR-Programm unterstützt Kommunen und Landkreise dabei, das Rad im kommunalen Alltag in Szene zu setzen. Mit verschiedenen pressewirksamen Aktionen lenkt RadKULTUR die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Radverkehr, sorgt für Gesprächsstoff rund ums Rad und stärkt das positive Image des umweltfreundlichen Verkehrsmittels. Diese Aktionen flankieren „harte” Maßnahmen der Kommunen zur Radverkehrsförderung und führen so zu einer Zunahme des Radverkehrs in den Modellkommunen.

RadKULTUR-Aktionen waren beispielsweise der Fotowettbewerb „Heidelberg sucht Radfürstin und Radfürsten“, Ideenwettbewerbe rund ums Thema Fahrradwerbung oder eine Fahrradmodenschau mit kreativem Begleitprogramm. Auch im Jahr 2015 warten wieder ein vielfältiges Programm sowie abwechslungsreiche Mitmachaktionen auf die Bürgerinnen und Bürger. Die direkte Bürgerbeteiligung und die Identifikation der beteiligten Menschen sind stets ein zentraler Ansatz des Programms.

Hier gibt es mehr Informationen zur Landesinitiative RadKULTUR.

Vorradler

Des Monats

Wer seine Stadt beim Klimaschutz effektiv voranbringen möchte, kommt am Radverkehr nicht vorbei. Heilbronn hat das erkannt. Für die 125.000 Einwohner-Stadt ist die Förderung ihres Radverkehrs ein wichtiger Teil des Klimaschutzes. Daher hat der Gemeinderat großzügig Finanzmittel und Personal bewilligt, um die Infrastruktur zu verbessern und so mehr Bürgerinnen und Bürger aufs Rad zu holen. Nun folgt ein weiterer Schritt: Als neue RadKULTUR-Kommune setzt Heilbronn 2015 verstärkt auf Kommunikation. Das Engagement kommt an: Heilbronns Bürgerinnen und Bürger haben ihre Stadt beim ADFC-Fahrradklima-Test mit vielen guten Bewertungen belohnt.

mehr infos unter: RadKULTUR Baden-Württemberg und Informationsportal zur Radverkehrsförderung

https://i0.wp.com/www.fahrradland-bw.de/typo3temp/_processed_/csm_angesagt-k_43e8a79cf5.jpg

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, News, Phantasie, Politik, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Zwischenruf: Ein Leben ohne Auto ist möglich

ein nicht ganz neue Erkenntnis, jedoch für viele nicht vorstellbar!

In einer Veranstaltung in Metztingen hat der Raum- und Verkehrsplaner Professor Dr. Heiner Monheim aus Kaiserslautern über Multi-Mobilität referiert.

Das junge Leute sich inzwischen wieder unabhängiger vom Auto machen und je nach Situation ein anderes Verkehrsmittel: das Fahrrad, den Bus oder die Bahn – und wenn’s nicht anders geht, auch mal das Auto wählen ist Insidern schon länger bekannt, aber für die Allgemeinheit durchaus erfreulich.

Warum die Politik darauf nur zögerlich reagiert, zeigt auch wer heute in der Regel (Kommunal-) Politik macht: die Generation Auto, die über 50-jährigen, die im Autozeitalter groß geworden und sozialisiert worden sind.

Aus eigener Erfahrung (lebe schon immer ohne Auto, und das geht..) läßt sich trefflich berichten, dass es in erster Linie eine Einstellungs- und Organisationssache ist um das Leben ohne den Ballast Auto auszukommen.

Schöne Radwege, die im Nichts vor Kreuzungen enden, Busse, die abends nicht mehr fahren (oder gar nicht), Fußwege auf nur einer Straßenseite verlaufen oder Fußüberwege die unverhältnismäßige Wartezeiten erfordern und sogar durch rücksichtslose Autofahrer auch noch mißachtet werden (tägliche Erfahrung), erschweren zwar allen die aufs Auto verzichten, aber es geht und es werden immer mehr.

Es wird Zeit das sich die Politik nicht nur schöne Vorträge anhört, oder teure Gutachten erstellen lässt, dann aber mit der Argumentation „es ist kein Geld da“ oder „das geht nicht, sonst wird der Verkehr behindert“ (welcher Verkehr ist gemeint=> der motoriserte natürlich) müssen vorbei sein.

Wir brauchen keine weiteren Bestätigungen, dass eine Analyse im Rahmen einer Verkehrsentwicklungsplanung erforderlich sind, wir brauchen die Umsetzung eines Menschenrechten, zukunftsfähigen integrierten Verkehrskonzept für ALLE Menschen, wie Kinder, Erwachsene, Handicaps, Alte, normale und andere usw.,

Also liebe Gemeinderätinnen und Gemeinderäte: packt es an und macht Nägel mit Köpfen und beendet das Schwaffeln, nehmt die Veränderungen in der Bürgerschaft wahr, werdet aktiv für und zwar in der folgenden Reihenfolge: Fußgänger, Fahrradfahrer, öffentlicher Nahverkehr, Regionalstadtbahn, Bahn, Integrierte Verkehre und zuletzt das Auto!!!!!

hr

mehr Information zu der Veranstaltung in Metzingen: GEA am 13.03.2015, Reutlinger Nachrichten am 14.03.2015

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Hintergründe, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, Meinung, Phantasie, Politik, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Stadtbahn, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | 5 Kommentare

Termine 2015 Critical Mass inr Reutlingen

cmrt2015

Bild | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

CRITICAL MASS auch in Reutlingen

Die CRITICAL MASS stellt eine Gegenbewegung zur alltäglichen Blechlawine in den Städten dar. Wir stören nicht den Verkehr – wir sind der Verkehr.

Fahrradfreunde treffen sich, um Gemeinsam durch die Stadt zu fahren. Als Verband, bei mindestens 16 Teilnehmern, ist laut §27 Abs. 1 der StVO das Nebeneinander fahren erlaubt.

Die CRITICAL MASS  setzt ein Zeichen, das Fahrrad im Verkehr ernst zu nehmen und Gleichberechtigt mitzufahren. Gemäß dem Motto: “Wem gehört die Straße? Allen ! Fußgänger – Radfahrer – Motorisierte Teilnehmer.

Das Fahrrad ist in einer Stadt das überlegene Fahrzeug. Es produziert keinen Lärm – keine Abgase – keinen Feinstaub und ist überdies ein gesundes Verkehrsmittel. Zudem ist ein Fahrrad günstig und sehr sicher.

Gerade in Reutlingen ist die Zeit gekommen, das Fahrrad aus dem Nischendasein mehr ins Bewusstsein des Öffentlichen Straßenverkehrs zu holen. Mehr Raum zu gewinnen für sicheres und entspanntes Fahrradfahren in der Stadt. Täglich – als Transportmittel zur Arbeit – in die Schule und auch zum einkaufen.

CRITICAL MASS feiert das Fahrrad als das Urbane Fortbewegungsmittel. Sei mit dabei.

mehr unter https://criticalmassreutlingen.wordpress.com/

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Hintergründe, Initiative, News, Phantasie, Politik, Tempo 30, Verkehrsberuhigung | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Reutlinger Luftreinhalteplan vor Gericht kassiert

Die Deutsche Umwelthilfe hatte Ende Oktober Erfolg vor dem Sigmaringer Verwaltungsgericht mit der Klage gegen das Tübinger Regierungspräsidium (RP) wegen der hohen Feinstaub- und Stickoxid-Werte in der Reutlinger Lederstraße.

Die schriftliche Urteilsbegründung liegt vor und ist eine totale Niederlage für das  Regierungspräsidiums und die Stadt Reutlingen.

Das Gericht unter dem Vorsitz von Otto-Paul Bitzer bescheinigt dem Regierungspräsidium und Stadt das sie  ihren Verpflichtungen mit den bestehenden Luftreinhalteplänen nicht nachgekommen, sind, so heißt es zumindest in der Begründung.

Nach Ansicht des Gerichts ist es erforderlich, das ein Luftreinhalteplan aufgestellt wird, der auf die Einhaltung der Grenzwerte in möglichst kurzer Zeit ausgelegt ist. Die zweite und dritte Fortschreibung des Reutlinger Luftreinhalteplans genügten den Anforderungen aber eindeutig nicht. Der bisherige Plan legt lediglich einzelne Maßnahmen fest und lasse offen, wann und wie das Gesamtziel erreicht werden soll.

Zudem ist bisher nicht erkennbar, dass die Grenzwerte nach Inbetriebnahme des Achalmtunnels im Jahr 2017 eingehalten werden, geben die Richter zum Besten. Einen eindeutige Ohrfeige.

Jetzt rächt sich, dass die Verwaltung der Stadt Reutlingen und der Reutlinger Gemeinderat nach Straußenmanier in den vergangenen Jahren den Kopf in den Sand gesteckt hat, die Annahme „das geht vorüber“ war eindeutig falsch.

Und jetzt?

„Wir werden uns erst das Urteil sehr konkret anschauen. Dann überlegen wir, was man an konkreten Maßnahmen daraus herleiten kann“, gab Carsten Dehner, der Pressereferent des Regierungspräsidiums zum besten und schloss im gleichen Atemzug den Rückbau der Lederstraße aus.  Offenrsichtlich wor die Reise hingeht….

Das Sigmaringer Gericht hat die Planer dazu verdonnert, bereits jetzt alle  Maßnahmen erneut zu prüfen. Dazu gab es aus Sigmaringen folgende Vorgaben:

  • Alle Maßnahmen aus vorangegangenen Plänen müssen dargestellt werden.
  • Ein Zeitpunkt muss benannt werden, zu dem die Grenzwerte prognostisch eingehalten werden.
  • Ein Gesamtkonzept ist zu erstellen und dessen Wirkungen auf die Luftqualität dargelegt werden.
  • Gefordert ist hier eine Ausrichtung auf die Zeit nach Öffnung des Achlamtunnels.

Und was macht den Regierungspräsidium : es will nun gemeinsam mit der Landesregierung prüfen, ob es innerhalb von zwei Monaten Berufung gegen das Urteil einlegt. Unglaublich!
Die Stadt Reutlingen jammert „Saubere Luft sei erstrebenswert, und Gesetze müssten auch umgesetzt werden. Aber die Stadt brauche inhaltliche und finanzielle Unterstützung durch Land und Bund“, und das alles, nach Jahrzehnten Versäumnis im Bereich Verkehr und Luftreinhaltung!

Und dann macht der Pressesprecher Wolfgang Löffler noch ne versteckte Drohung:

„Wir wollen auch nicht die Oststadt mit zusätzlichem Verkehr belasten“

Da bleibt mir doch die Spucke weg!

pit

 

 

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Altlast, Bundestraßen, Dietwegtrasse, Hintergründe, Information, Luftreinhaltung, Meinung, News, Oststadt, Politik, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 3 Kommentare

Wir haben längst zu viele Straßen im Land

ne Presseerklärung des LNV´s:

LNV kritisiert das Wachstumsdenken beim Straßenbau

Wir haben längst zu viele Straßen im Land

Mit Unverständnis reagiert der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Beschluss der Regierungsfraktionen, umgehend 30 zusätzliche Stellen in der Straßenbauverwaltung zu finanzieren. Für den nächsten Doppelhaushalt laufen sogar Überlegungen, Finanzmittel für 100 neue Stellen einzubringen.

„Wie lange müssen wir noch warten, bis endlich eine Landesregierung den Mut hat, mit dem Wachstumsdenken im Straßenbau zu brechen?“ fragt der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret. Allein schon stagnierende Bevölkerungszahlen und Verkehrsmengen sollten doch zur Einsicht führen, dass wir  nicht noch mehr Straßen benötigen. Hinzu kommen die Schwierigkeiten, den Bestand an Straßen, Brücken und Tunnel überhaupt in Stand zu halten.

Bevor das Land zusätzliches Personal für Straßenbau- und Sanierungsmaßnahmen einstellt, gebietet es nach Ansicht des LNV die Vernunft, zunächst das gesamte Straßennetz mit allen Gemeinde-, Kreis-, Landes- und Bundesfernstraßen auf den Prüfstand zu stellen, und unnötige wie etwa parallel laufende Straßen abzustufen oder gar rückzubauen. Das vorhandene Planungspersonal sollte konsequent für die Erhaltungs- und Sanierungsaufgaben eingesetzt werden. Neu- und Ausbau von Straßen, für die es in zehn bis 20 Jahren  keinen Bedarf und vor allem auch keinen Platz mehr gibt, können wir uns nicht mehr leisten. Straßenneu- und Straßenausbau sind weder unter Umwelt- noch unter Gesundheits- oder gar Finanzgesichtspunkten nachhaltig, zumal sie weitere zusätzliche Erhaltungs- und Unterhaltungskosten nach sich ziehen.

„Nachhaltiges Planen und nachhaltige Mobilität sehen anders aus“ meint Ehret und fordert, vor weiteren Investitionen ins Straßennetz oder Planungspersonal die Frage zu beantworten, welches Straßennetz für Baden-Württemberg notwendig und bezahlbar und für die Gesundheit der Bürger noch zuträglich ist. Lärmaktionspläne und Luftreinhaltepläne einerseits und immer mehr Straßen und Autoverkehr andererseits widersprechen sich eklatant, von der Zerschneidung von Natur und Landschaft und Erholungsräumen ganz abgesehen.

sie beziehen sich auf eine Meldung des Ministerium für Verkehr und Infrastruktur vom 08.05.2014 (is interessanterweise nicht mehr im Netz, warum wohl….)

Veröffentlicht unter Altlast, Bürgerengagement, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Hintergründe, Information, Politik, Verfahren | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Podiums-Diskussion zum Thema „Regional-Stadtbahn“

wir geben hier mal den Aufruf der Stadtbahn-Initiative Reutlingen weiter und laden Euch gerne mit zu dieser wichtigen Veranstaltung ein:

Einladung zur Podiums-Diskussion zum Thema „Regional-Stadtbahn“
am Mittwoch, 14.5.14 im franz.K in Reutlingen

Der Wahlkampf nimmt Fahrt auf; somit gewinnen manche wichtigen Themen, die im Alltag gelegentlich untergangen sind, nun wieder an Bedeutung.

Fahrt aufnehmen soll unserer Überzeugung nach auch die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb.

Dies wollen wir von der Stadtbahn-Initiative Reutlingen unterstützen mit einer Podiums-Diskussion. Dazu laden wir Vertreter aller Gemeinderats-Fraktionen ein.

stadtbahn1452014

 

Bitte machen Sie in Ihrem Umfeld auf diese Veranstaltung aufmerksam, damit das Thema „Regional-Stadtbahn“ die öffentliche Aufmerksamkeit bekommt, die ihm zusteht.

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Hintergründe, Information, Initiative, News, Phantasie, Politik, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Schienenverkehr, Stadtbahn, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Mischflächen, Shared Space und Begegnungszonen, Teil 4

„Verkehrsberuhigter Bereich“: Flexibel einsetzbar

Über 20 Jahre vor der Begegnungszonen-Einführung in der Schweiz und etwa 10 Jahre vor den Erf-Reform der Niederlande wurde in Deutschland eine Regelung etabliert, die den modernen Pendants für Mischflächen weitgehend entspricht: Der o.g. „Verkehrsberuhigte Bereich“. Doch ist er bis vor kurzem kaum außerhalb von Wohnstraßen angewandt worden (allenfalls vereinzelt auf schwach befahrenen Plätzen oder als Kompromisslösung in Einkaufsstraßen, wo die Geschäftsleute Angst vor einer Fußgängerzone haben).

Dagegen gibt es in der Schweiz – warum kann hier nicht vertieft werden – seit der Neuregelung einen Boom von Anwendungsfällen außerhalb von Wohnstraßen. Die neuen Schweizer Projekte sind i.d.R. ästhetisch anspruchsvoller als die meist in der Experimentierphase zur Verkehrsberuhigung (1980/90er) entstandenen deutschen. Sie zeigen:

  • Es gibt großen Bedarf, zentrale Straßenabschnitte / Plätze zu humanisieren.
  • Das ist möglich, sogar mit hoher Gestaltungsqualität.
  • Juristische „Mischverkehrsflächen“ sind auch bei mittlerem Fahrzeugaufkommen machbar.

Leider berücksichtigt die neue deutsche Richtlinie für Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) diese Erfahrungen nur teilweise. Die 2007 erschienene RASt 06 enthält den „Entwurfsgrundsatz“, dass die Prinzipien Mischung und (!) weiche Separation (Abgrenzung der Fahrbahn durch Pflasterrinne o.ä.) nur bis zu 400 Kfz/Stunde angewendet werden sollten (i.M. 1 Kfz pro 9 Sekunden; ca. 4.000 Kfz/Tag). Immerhin schließt die Richtlinie eine Anwendung oberhalb des Orientierungswertes nicht aus.

Darüber hinaus kann begründet von Richtlinienvorgaben abgewichen werden (z.B. durch Verweis auf die Begegnungszone Zentralplatz in Biel bzw. die „Shared-Space“-Kreuzung Toorenstraat/ DeDrift/Kaden in Drachten, wo die Kfz-Mengen das Zwei- bis Dreifache betragen). Bei höheren Fahrzeugmengen zieht sich der Fußverkehr zum Verweilen und Längsgehen zwar in den Seitenraum zurück. Dennoch hätte eine Ausweisung als Verkehrsberuhigter Bereich wesentliche Vorteile für das Gehen: Die Fahrgasse kann überall frei, schräg und v. a. bevorrechtigt gequert werden (was wegen der Verlangsamung des Kfz-Verkehrs i.d.R. auch noch angenehmer und sicherer als üblich ist).

Das Straßenverkehrsrecht enthält für „Verkehrsberuhigte Bereiche“ keine Kfz-Mengen-Höchstwerte, ist hier offener als meist angenommen: Die Straßen müssen nur „überwiegend Aufenthalts- und Erschließungsfunktion“ besitzen, was sich nicht einmal am Ausgangszustand orientieren muss. Vielmehr genügt es „insbesondere“, wenn diese Bedingung „durch (!) geschwindigkeitsmindernde Maßnahmen“ erreicht wird (VwV-StVO zu Zeichen 325).

Bezüglich der beim Mischungsprinzip anwendbaren Fahrzeughöchstgeschwindigkeiten ist die StVO („Schrittgeschwindigkeit“) konsequenter als die RASt 06 („unter 30 km/h“). Zwar gibt es in einigen Schweizer „Begegnungszonen“ positive Erfahrungen mit der dortigen 20 km/h-Grenze. Mancherorts ist dieses Tempo aber zu schnell, weshalb ein pauschaler Verzicht auf die Schrittgeschwindigkeit kein Bestandteil einer StVO-Novelle werden darf.

Veröffentlicht unter Aktion, Ausland, Bürgerbeteiligung, Beispiel, Bundestraßen, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Mal wieder Chaos im Stadtentwicklungsdezernat?

Die Meldung schreckt schon auf: Stadtbahnplaner Wolf Drechsel geht!

Vor 2 Jahren wurde die Anstellung eines Experten für das Stadtbahnprojekt bei der Stadt Reutlingen hoch gefeiert und hat in Fachkreisen wohlwollende Überraschung ausgelöst.

Nun verlässt Ende dieses Monats der Mobilitätsexperte nach eigenen Angaben das Amt für Stadtentwicklung und Vermessung im Rathaus. Über die Gründe wollte er sich auf Nachfrage der Presse nicht äußern. Er war vor gut eineinhalb Jahren eingestellt worden, um neben dem Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt auch das Projekt Regionalstadtbahn voranzutreiben.

Und nun?

Die Verkehrsplanung in Reutlingen ist schon ein Trauerspiel. Es werden viele Versprechungen gemacht und dann passiert erst wenig und dann gar nichts mehr.
Beispiele gefällig (außer Stadtbahn):

  • der Verkehrsentwicklungsplan
  • Radwegeplanung
  • ÖPNV- / Stadtbus Entwicklung
  • usw. usw. ……

Baustellen über Baustellen ohne wirkliches verlässliches Management. Die Mitarbeiterfluchtation erreicht einen Höchststand nach dem anderen, erst die Stadtplanung, jetzt der Verkehrsbereich, wie geht´s weiter?

Neben Drechsler hat wohl noch ein weiterer Mitarbeiter die Stadt verlassen, und Frau Korth -so liest man- ist auch auf dem Absprung …..

Kein gutes Omen für die Verkehrs- und damit für die Stadtentwicklung, auch wenn der Pressesprecher Löchler (äh Löffler) erst mal beschwichtigt: „Es gebe, „wenn überhaupt nur einen moderaten Engpass““

Zumindest das Projekt Stadtbahn wird nun wieder outgesourct, eine vertane Chance für die Stadtverwaltung!

rjp

 

Veröffentlicht unter Aktion, Beispiel, Bundestraßen, Dietwegtrasse, Fahrrad, Hintergründe, Information, Meinung, News, Politik, Regionalplan, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Schienenverkehr, Shared Space, Stadtbahn, Tempo 30, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Zebrastreifen endet in Straßenmitte

Eigenwillige Verkehrsplanung in Tübingen  …..

Rund zehn Meter führt der Zebrastreifen über die vielbefahrene Straße, dann ist Schluss. Nix mehr mit schwarz weiß gestreift, sondern nur noch blanker Asphalt. Eine gefährliche Situation für Fußgänger.

Die Verkehrsplaner der Stadt Tübingen sind für ihre eigenwilligen Entscheidungen bekannt. Erst kürzlich haben sie die Verkehrsführung rund um eine der meistbefahrenen Stellen in der Stadt komplett verändert. Im Zuge dieser Neugestaltung haben sie auch den halben Zebrastreifen geschaffen, der deutschlandweit vermutlich einzigartig sein dürfte.

Einige Meter führt der Zebrastreifen über die verkehrsträchtige Straße am Tübinger Europaplatz, dann endet er mitten auf der Straße. Die Fußgänger werden auf halber Strecke allein gelassen. Gefährlich, denn an der zebrastreifen-freien Zone brettern im Sekundentakt die Stadtbusse vorbei. Die Stadt weiß um die Situation – es sei dies nur eine Übergangslösung. Sobald es das Wetter und die Verkehrsplanung in Tübingen zulassen, wolle man den Zebrastreifen vervollständigen.

Quelle: swr

Veröffentlicht unter Beispiel, Hintergründe, Information, Meinung, News, Phantasie, Politik, Shared Space, Tempo 30, Teststrecke, Verkehrsberuhigung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 3 Kommentare

Mischflächen, Shared Space und Begegnungszonen, Teil 3

„Aires Piétonnes“: Insellösung mit und ohne Inseln

Einen wichtigen Impuls zur „Begegnungszonen“-Reform in der Schweiz gab das erfolgreiche (und andauernde) Experiment mit den meist kurzen „Aires Piétonnes“ im französischen Chambéry. Es handelt sich um teilaufgepflasterte Mischflächen mit Belagwechsel und Halteverbot. Sie finden sich an vielen Knotenpunkten im Stadtzentrum, das als Tempo-30-Zone ausgewiesen ist, und verstehen sich als flächige Querungshilfe. Wie bei „Shared Space“ erfolgen die Fahrbahnüberschreitungen ohne zusätzliche rechtliche Absicherung (wenngleich inoffizielle „Verkehrszeichen“ und Piktogramm-Markierungen eine allgemeine Wartepflicht für Fahrzeuge suggerieren).

Ausland: Erfahrungen, wie’s läuft

Angesichts recht ähnlicher Lösungen ist das alltägliche Verkehrsgeschehen in Chambéry, in den stärker befahrenen Begegnungszonen und bei den „Shared Space“-Projekten sehr ähnlich: Selbstbewusste Fußgänger/innen setzen sich bei der Fahrbahnquerung oft durch, wobei sie aber nahen schnellen Autos den Vorrang lassen. Auffallend viele alte Menschen sind merklich verunsichert, z.T. auch Kinder. Viele Menschen laufen schneller, wenn Fahrzeuge herannahen. Wo bzw. wenn viele Fußgänger/innen queren, fahren die Autos größtenteils angemessen langsam; ansonsten können jedoch auch allgemeine Geschwindigkeiten um und über 30 km/h auftreten. Das niederländische Verkehrsgeschehen fällt etwas aus der Reihe, weil dort zusätzlich starke Fahrradverkehre vorkommen, die sich häufig die meisten Rechte herausnehmen.

Veröffentlicht unter Aktion, Ausland, Bürgerengagement, Beispiel, Bundestraßen, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Phantasie, Politik, Reutlingen, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Mischflächen, Shared Space und Begegnungszonen, Teil 2

„Begegnungszone“: Vorrang für den Fußverkehr

Auf einer Mischfläche sollte der Fußverkehr überall bevorrechtigt sein – wegen seiner Verletzbarkeit, zur Absicherung von Personen, die Gefahren nicht einschätzen können oder sich unsicher fühlen, aber auch als Anerkennung seiner herausragenden Rolle für die Urbanität.

Diesem Grundsatz entspricht z.B. die seit 2002 in der Schweiz einsetzbare „Begegnungszone“. Es handelt sich um eine Schwesterregelung zum „Verkehrsberuhigten Bereich“ in Deutschland. Beide stammen vom niederländischen „Woonerf“ ab, der seit 1988/90 durch den „Erf“ (Hof) abgelöst wurde; beide werden wie dieser durch ein blaues Schild mit Haus-, Auto- und Menschendarstellung gekennzeichnet; beide können, wie der reformierte „Erf“, sowohl in Wohn- als auch Geschäftsstraßen und auf Plätzen eingesetzt werden. Die drei Regelungen unterscheiden sich für die Straßenraumnutzer/innen nur in der zulässigen Fahrzeughöchstgeschwindigkeit: Schritttempo in den Niederlanden (6 – 15 km/h) und Deutschland (4 – 7 km/h), 20 km/h in der Schweiz.

Die Ablösung der alten Schweizer „Wohnstrassen“-Regelung durch die „Begegnungszone“ hat vor allem im frankophonen Ausland große Aufmerksamkeit erfahren, wohl durch die Umsetzungsbeispiele. So hat Frankreich den Import der Regelung und des Schweizer Namens beschlossen, hier gab bisher nicht einmal eine vergleichbare Vorgängerregelung für Wohnstraßen! Und Belgien führt, ergänzend zum „Woonerf“ („Zone résidentielle“), ebenfalls die „Zone de rencontre“ ein (wobei die flämische Bezeichnung „Erf“ auch als Import der gleichnamigen niederländischen Regelung gesehen werden kann); Besonderheit: hier ist die Regelung explizit auch im Umfeld von Handwerks- und Bildungsstätten sowie in Erholungs- und Tourismusgebieten einsetzbar.

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Mischflächen, Shared Space und Begegnungszonen (Teil 1)

wir wollen hier mal eine kleine Artikelserie beginnen, die wir von FUSS e.V. übernehmen.

Das Thema „Shared Space“ taucht derzeit in der Reutlinger Diskussion immer wieder in der Diskussion auf, oft hat man den Eindruck, dass die Diskutanten nicht so genau wissen, was das genau ist. Auch daher die Serie:

Mischflächen, Shared Space und Begegnungszonen

Bei Planung, Gestaltung und Betrieb von Innerortsstraßen muss der Mensch im Mittelpunkt stehen, nicht der (Fahrzeug-)Verkehr. In deutschen Städten hat sich in dieser Hinsicht seit einem Jahrzehnt sehr wenig getan, obwohl seit 1985 bzw. 1993 gutwillige technische Regelwerke zur Straßenplanung vorliegen. Interessante Entwicklungen vollziehen sich aber in einigen Nachbarländern. Was können wir von den Projekten in den Niederlanden und der Schweiz lernen?

Das Prinzip „Shared Space“ („Raum für Alle“) geht davon aus, dass ein Verzicht auf jegliche Verkehrsregeln zum verantwortungsvollen Miteinander aller Verkehrsteilnehmer/innen führt. Trotz revolutionärer Idee sehen die niederländischen Musterprojekte aber aus wie „normale“ Vorhaben integrierter Straßenraumplanung (Mischflächen mit Belagwechsel, z.T. mit baulichen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsdämpfung und Elementen zur Abgrenzung autofreier Randflächen, Lage in Tempo-30-und Parkverbotszonen und oft „hinter“ bremsenden Kreisverkehrsplätzen). Ebenfalls nicht neu ist eine Mitwirkung der Betroffenen bei der Planung, doch selten wird Partizipation so intensiv eingesetzt wie bei „Shared Space“. Auch wenn der Zielzustand noch nicht erreicht ist und einzelne Beispiele nicht richtig ins Konzept zu passen scheinen (Kreisverkehr „Laweiplein“), handelt es sich durchweg um städtebauliche Aufwertungen.

Das Besondere, die Regellosigkeit, ist nur ansatzweise erprobt. Denn bislang gelten in real existierenden „Shared-Space“-Projekten automatisch die allgemeinen Verkehrsregeln, z.B. „rechts vor links“ und Vorrang geradeaus fahrender Fahrzeuge gegenüber frei querenden Fußverkehr. Hinzu kommen örtlich gültige Zonengeschwindigkeits- und Parkregelungen für Fahrzeuge – von den Kommunen oder Behörden eingeführt und prinzipiell sinnvoll, hier aber „störend“. Der Ansatz, Sicherheit durch Regellosigkeit zu erreichen („unsicher ist sicher“), erfordert paradoxerweise ein neues Verkehrszeichen zur Einführung von Gleichrangigkeit – oder eine neue allgemein gültige Regelung. Die vorerst weiter bestehende Bevorrechtigung der Fahrzeuge ist der Schwachpunkt des ansonsten positiven Ansatzes. Grundsätzlicher Fahrzeugvorrang bei Mischverkehrsflächen ist falsch; Gleichrangigkeit wäre gut; Fußverkehrsvorrang ist besser.

Die Modellbeispiele behelfen sich, indem sie den Fahrzeugvorrang wenigstens punktuell aufheben – durch Zebrastreifen. Das kommt Hilfsbedürftigen entgegen. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass im Nahbereich frei querende Personen bei Unfällen keine juristisch Schlechterstellung erfahren, nur weil sie nicht den Fußgängerüberweg benutzt haben.

Quelle: strassen-fuer-alle.de

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerengagement, Beispiel, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Shared Space, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

»Soll die Wirtschaft den Menschen dienen?« (Leserbrief)

Soll die Wirtschaft den Menschen dienen? Oder sollen die Menschen dem Profit geopfert werden? Beim Präsident der IHK Reutlingen, Christian Erbe aus Tübingen, ist möglicherweise das Wertesystem in Unordnung geraten. Sonst würde er auf dem Neujahrsempfang der Freien Wähler (GEA vom 13.01.) nicht fordern, die letzten Erholungsflächen für Storlach, Römerschanz, Voller Brunnen, Auf Wies und Orschel-Hagen mit einer weiteren Umgehungsstraße zu zerschneiden. Möchte er noch mehr Durchgangsverkehr nach Reutlingen anziehen? Jede neugebaute Straße bedeutet mehr Verkehr, damit Lärm, Feinstaub und andere Luftschadstoffe. Glaubt er, daß Bosch dann mehr Chips oder seine Firma mehr Medizintechnik verkaufen? Glaubt er immer noch an „viel Straße hilft viel“?

Er sollte die Fakten zur Kenntnis nehmen und die letzten Gutachten studieren: die Dietwegtrasse würde keines der Probleme Reutlingens lösen. Und die Stadt hat kein Geld dafür, weder für die Straße noch für den Unterhalt danach, den die Stadt tragen müßte.

Die IHK’s sind bundesweit in der Kritik, weil sie immer wieder vorgeben, für alle ihre Zwangsmitglieder zu sprechen, ohne daß sie diese vorher um ihre Meinung fragen: der Hauptgeschäftsführer der IHK Stuttgart unterlag deshalb beim Verwaltungsgericht, weil er betr. S21 diese gesetzliche Neutratlitätspflicht der IHK’s verletzt hatte. Wer sich Bilder vom Reutllinger Norden aus den 50er oder 60er Jahren anschaut, bekommt eine Vorstellung, was an Natur zerstört wurde. Wie lange wollen wir noch weitermachen? Sind die Gemeinderäte ihren Wählern oder „der Wirtschaft“ verpflichtet?

Hansjörg Schrade, Reutlingen, Sprecher der Bürgerinitiative Keine Dietwegtrasse und Mitglied der Vollversammlung der IHK Stuttgart

Quelle: hier…..

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Altlast, Bundesverkehrswegeplan, Dietwegtrasse, Initiative, Meinung, Politik, Presse, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

„Bestandteile des VEP“ (laut Homepage der Stadt Reutlingen)

Auf der Homepage der Stadt Reutlingen gibt es heute die sogenannten „Bestandteile des VEP“ (Stand 15.01.2014) zum runterladen.
Nicht das jetzt die Meinung aufkommt, dass man hier fertige Schriftstücke zum Verkehrsentwicklungsplan findet, nein es sind Präsentationen aus diversen Veranstaltungen in der Vergangenheit. Präsentationen die sich z.T. sich nicht selbst erklären, wenn keine Erläuterung erfolgt (Stichpunkte halt).

Wie sinnig dies für Menschen ist, die sich etwas umfangreicher zum Thema informieren wollen, sei mal dahin gestellt. Sehr informativ dürften die Stichpunkte jedoch nicht sein, mal davon abgesehen, dass man die eine oder andere Folie schon mal in anderen Städten gesehen hat.

Für die bisher schon etwas längere Laufzeit des Verfahrens, doch etwas wenig.

Aber schaut´s Euch mal selber an und bildet euch eine eigene Meinung:

 

Teil 1 – Motorisierter Individualverkehr

VEP_RT_Teil1-Motorisierter-Individualverkehr_Allgemein

VEP_RT_Teil1-Motorisierter-Individualverkehr_Impulsreferat

 

Teil 2 – ÖPNV

VEP_RT_Teil2_OEPNV_10.12.2012_Praesentation_OePNV-Internetdatei

VEP_RT_Teil2_OEPNV_Impuls_OePNV_Prof_Topp-Internet

 

Teil 3 – Rad- und Fußgängerverkehr

VEP-RT_Teil3_Fussverkehr

VEP-RT_Teil3_Radverkehr

VEP-RT_Teil3_Rad-und-Fußgängerverkehr_Impulsreferat

(Stand 15.01.2014 auf der Homepage der Stadt Reutlingen)

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Fahrrad, Hintergründe, Information, News, Politik, Reutlingen, Schienenverkehr, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

Infos zum „Mobilitätsforum“

Reinhard Beneken hat folgendes geschrieben :

Das Mobilitätsforum hat insgesamt viermal getagt: Dreimal im Jahre 2010 und dann noch einmal (aufgrund sanften Drängelns meinerseits) am 27. April 2012. Seitdem gab es keine Einladung und kein Treffen mehr. Das letzte Treffen war schon äußerst schlecht besucht: Von den 40 offiziellen Mitgliedern waren so 2 bis 3 erschienen, die im großen Gemeinderatssaal einem halben Dutzend Personen von Stadtverwaltung und Gutachtern gegenübersaßen. Das hat denen wohl auch etwas zu denken gegeben. Meine Wertung: Das Mobilitätsforum sollte, auf Wunsch der Darmstädter Gutachter, die Erstellung des Verkehrsentwicklungsplans begleiten. Neben der „Fachkompetenz aus Darmstadt“ sollte auch die „Lokalkompetenz aus Reutlingen“ in den VEP einfließen. Eigentlich ja ein guter Ansatz… Ob nun die Teilnehmer wegblieben, weil sie ihre Vorstellungen nicht erfüllt sahen, oder ob, umgekehrt, die Stadtverwaltung das mangelnde Interesse zum Anlass nahm, das Verkehrsforum sanft einschlafen zu lassen: Wahrscheinlich hat beides mitgespielt.

vielen Dank für die Info.

Veröffentlicht unter Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Hintergründe, Information, Initiative, News, Politik, Reutlingen, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

Die Betonkopffraktionen haben mal wieder zugeschlagen – „Dietwegtrasse“ und der fehlende Verstand

Während die Bevölkerung und ein Großteil der Reutlinger Gemeinderäte es vor Jahren den Unsinn einer zusätzlichen Straße im Reutlinger Nordraum gerafft haben, mussten die Betonkopffraktionen bei ihren „Neujahrsempfängen“ mal wieder in Mottenkiste fassen, und siehe da: die abgefrühstückte sogenannte „Dietwegtrasse“ wurde wieder aus der Versenkung geholt.

Bei den „Freien“ Wählern durfte der IHK-Präsident Christian Erbe als Gastredner die „Dietwegtrasse“ als Anbindung des im Bau befindlichen Scheibengipfeltunnels an die Bundesstraße 464 als »absolut notwendig« preisen.

Diese Äusserung erzeugte zumindest beim FVW-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Fuchs einen Widerspruch: „Rein faktisch wird diese Straße niemand bauen«, stelle er klar. „Ob man dabei politisch für oder gegen diese Anbindung eintrete, sei dabei nebensächlich. Ich möchte mal den sehen, der sich dort für eine Straße in offener Bauweise einsetzt“ (alle Achtung!).

Bei der “C“DU wurde dem dortigen Gastredner Peter Hauk (der kleine „Schwarzwälder Wadenbeisser“) von der örtlichen „Prominenz“ in Bezug auf die sogenannte „Dietwegtrasse“ in den Mund gelegt, dass diese Straße eine „notwendige Ergänzung“ für den Achalmtunnel sei, mit den Worten: „Wer A sagt, muss auch B sagen.“

Nun gut wer es nicht besser weiß…..

Problematisch wird´s aber wenn die Leute (wie z.B. die Reutlinger Gemeinderäte dieser Fraktionen), die die Zahlen und die Hintergründe kennen, die auf die Beerdigung der Tasse im Gemeinderat geführt hat, derartige Thesen vertreten.

Dieses Jahr sind Kommunalwahlen, vielleicht haben wir es diesem Umstand zu verdanken, dass derartig in die Mottenkiste gegriffen wird. Die aufgeklärten Wähler können diesen abgehalfterten Forderungen entsprechend wählen (was jetzt keine Wahlempfehlung für die FWV und die CDU darstellen sollte).

 

pl

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Dietwegtrasse, News, Orschel-Hagen, Politik, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Sondelfingen, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 2 Kommentare

„Mobilitätsforum“ ??? was war das noch ein mal?

Greifen wir mal die Ziele und propagierte Vorgehen der Stadtverwaltung Reutlingen mal wird auf und fragen einfach nach.

Zu Beginn des Prozesses wurde als ein Baustein ein sogenanntes „Mobilitätsforum“ laut vorgestellt, als ein Instrument, dass zwischen Planer, Verwaltung Politik und Verwaltung eine beratende und überwachende Funktion darstellen sollte.

Auf der Homepage der Stadt Reutlingen steht heute noch (hier….) :

Mobilitätsforum

Ein Mobilitätsforum soll die Entstehung des Verkehrsentwicklungsplans mit dem Ziel begleiten, nachhaltige und zukunftsfähige Leitlinien zur künftigen Gestaltung des Verkehrsgeschehens zu erarbeiten. Das Forum hat nicht nur eine beratende Funktion für Stadtverwaltung und Gutachter, die Ergebnisse seiner Diskussionen dienen darüber hinaus auch den politischen Gremien als Basis für die weitere Beratung und Beschlussfassung.

und nun die Frage: Was ist daraus geworden?

Durchstöbert man die Presseberichte, die Aussagen der Verwaltung und der Gemeinderäte, das Internet usw. wird man nicht fündig. Darüber wurde schon seit Jahren nicht mehr berichtet. Warum wohl?

Was für eine Eintagsfliege wurde uns den da verkauft? Schade eigentlich, der Grundgedanke war eigentlich nicht schlecht, vielleicht weiß ja hier jemand mehr?

Dann ran, und informiert uns per Kommentar.

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Beispiel, Hintergründe, Information, Initiative, News, Politik, Presse, Reutlingen, Verfahren, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 4 Kommentare

Verkehrspolitik: Die SPD bewegt sich nicht (Gastartikel)

dies ist der erste Artikel, der auf unserem Aufruf hin eingetroffen ist:

Hier habe ich einen Artikel zur Feinstaubbelastung und zum Koalitionsvertrag und die Auswirkungen auf die Region bezogen auf Verkehr:

Helmut Treutlein (SPD) »Es ist frustrierend, dass sich nichts bewegt«

Verkehrspolitik: Die SPD bewegt sich nicht

Nun merken auch die auto-affinen Parteien im Reutlinger Gemeinderat, dass ohne eine Beschränkung des MIV (gesprochen: mief), also des motorisierten Individualverkehrs die rekordverdächtige Feinstaubbelastung in Reutlingen nicht in den Griff zu kriegen ist.
Der GEA vom 10.12. zitiert Helmut Treutlein (SPD) »Es ist frustrierend, dass sich nichts bewegt«. Die Gesundheit des Menschen sei »das höchste Gut«, betonte er im Hinblick auf die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Schadstoffe. Die SPD setzt auf geändertes Mobilitätsverhalten. »Wir müssen Verkehr vermeiden.« Für den Feinstaub-Professor Jürgen Straub (WIR-Liste) ist das Thema Verkehr ausgereizt, sprich: für den Mann mit privater Bindung an den ADAC ein Tabu, dass er nicht anrühren will. Das unterfüttert er kürzlich mit der Behauptung, dass 75 % aller Arbeitsplätze im Ländle an der Autoindustrie hängen würden. Laut Klaus Bräuning, Verband der Automobilindustrie sind es lediglich etwas über 25%.

Verkehrspolitik im Koalitionsvertrag: “Weiter so”
Die SPD wiederum muss sich fragen lassen, warum sie sich auf einen Koalitionsvertrag einlässt, mit dem die bisherige schwarz-gelbe Verkehrspolitik fortgesetzt wird und damit der Weg in die verkehrspolitische und klimapolitische Sackgasse. Das beginnt mit dem ersten Satz, wonach „Mobilität eine wesentliche Voraussetzung für persönliche Freiheit, gesellschaftliche Teilhabe sowie für Wohlstand und Wirtschaftswachstum“ sei. Es gibt im ganzen Koalitionsprogramm keinen Hinweis auf die Problematik des Wachstums des motorisierten Verkehrs, schon gar nicht spezifiziert für den Straßen- und den Luftverkehr. Eine Zielsetzung wie „Verkehrsvermeidung“, taucht erst gar nicht auf. Von der Notwendigkeit einer Verkehrswende ganz zu schweigen. Während der ersten großen Koalition, Ende der 60er Jahre argumentierte Hans-Jochen Vogel (SPD), damals als Münchner Oberbürgermeister: „Das Auto mordet unsere Städte. Mit jeder Milliarde, die wir in den Straßenbau hineinstecken, bringen wir die Stadt ihrem Tod näher.“ Der damalige Verkehrsminister Georg Leber präsentierte damals das „Verkehrspolitische Programm 1968-1972“, das auch als „Leber-Plan“ bekannt wurde, mit dem unter anderem der Straßenverkehr, insbesondere der Lkw-Verkehr eingeschränkt und die Bundesbahn saniert werden sollte. Dann folgte jedoch eine intensive Kampagne der Autolobby. Nur vier Jahre später präsentierte derselbe Georg Leber, nun als Verkehrsminister einer sozial‐liberalen Koalition, das größte Bauprogramm für Bundesfernstraßen in der bundesdeutschen Geschichte. Ziel war der Aufbau eines derart dichten Autobahnnetzes, dass, so Leber, „85 Prozent der Bevölkerung dort, wo sie wohnen, maximal zehn Kilometer bis zur nächsten Autobahnauffahrt zurückzulegen haben.“ Damals fuhren auf westdeutschem Gebiet 15 Millionen PKWs. Heute sind es 35 Millionen.
Der massive Treiber im Straßenverkehr ist jedoch der Lkw-Verkehr. Dass Straßengüterverkehr aus ökologischer und aus klimapolitischer Sicht ein Problem darstellt, ist für die Verfasserinnen und Verfasser des Koalitionsvertrags kein Thema. Dass eine nachhaltige Verkehrspolitik grundsätzlich die Fragen stellen sollten: Brauchen wir ein ständiges Mehr an Gütertransporten? Oder auch: Wie kann es sein, dass Deutschland ebenso viel Tierfutter einführt wie es ausführt? Welchen Reim machen wir uns darauf, dass die Bundesrepublik Deutschland etwa eben so viel Zucker exportiert wie importiert wird? Einfach tierisch süß. Doch derlei ficht die Großkoalitionäre nicht an. Im Koalitionsvertrag heißt es schlicht: „Das Netzwerk Güterverkehr und Logistik werden wir weiter festigen.” “Wir werden die Parkleitsysteme für LKW an Autobahnen ausbauen und zusätzlich 6.000 LKW-Stellplätze in dieser Legislaturperiode einrichten“. Diese Formulierungen unterstützen die prognostizierte Steigerung der Lkw-­‐Verkehre. Nochmals zur Erinnerung: Das offizielle Ziel der EU-Verkehrspolitik und der vorausgegangenen Bundesregierungen besteht in einer Steigerung des Lkw-­Verkehr in den nächsten 15 Jahren um weitere 70 Prozent! Zwangläufig wird Fernverkehr von verstopften Autobahnen auf Bundesstraßen ausweichen und zum Beispiel in der Nord-Süd-Richtung den Achalm-Tunnel nutzen, um auch hier die Luft zu verpesten.

Auswirkungen auf die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb
Im Koalitionsvertrag heißt es: „Bei der anstehenden Revision der Regionalisierungsmittel im Jahr 2014 streben wir eine zügige Einigung mit den Ländern an. Um die Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs langfristig zu sichern, werden wir die Regionalisierungsmittel für den Zeitraum ab 2019 auf eine neue Grundlage stellen.“ Im Entwurf des Koalitionsvertrags (Fassung vom Vortag, dem 26.11.2013) war noch zu lesen: „Ziel ist eine Fortschreibung der Mittel inklusive einer angemessenen Dynamisierung unter besonderer Berücksichtigung der Trassenpreisentwicklung.“ Die Tatsache, dass diese Formulierung entfiel und dass die im endgültigen Dokument enthaltene Formulierung äußerst vage ist, spricht dafür, dass die Regionalisierungsmittel Opfer eines späteren Streichkonzerts werden können.
mehr infos hier….

Grüße
Rüdiger Weckmann

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Bürgerengagement, Bundestraßen, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, Meinung, Politik, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Schienenverkehr | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

AUFRUF zum Mitmachen

Liebe LeserInnen des verkehrsentwicklungsplan-BLOGs ,

in der letzten Zeit gab es hier recht wenig Bewegungen, sprich Beiträge. Nicht das es auch weiterhin Themen zum Thema Verkehr in Reutlingen gegeben hätte, auch wenn die Nachrichtenlage zum Verkehrsentwicklungsplan in Reutlingen relativ ruhig war.

Dies hatte mehrere Gründe: zum einen laufen die Beratungen und Arbeiten zum VEP eher im Hintergrund, wenn überhaupt, und zum anderen gab es im Team nach dem erzwungene Ausstiegs des Gründers des Blogs etwas Abstimmungsprobleme.

Dies soll jetzt anders werden! Zum einen hat sich ein Mensch aus dem Fach bereit erklärt ab und zu was beizutragen und uns zu beraten und zum anderen möchten wir Euch auffordern uns Hinweise, Infos, Artikel usw. zu schicken, die wir hier dann veröffentlichen können.

Wie wärs ? Nutzt die Kommentarfunktion zu diesem Poste, wir melden uns dann.

Veröffentlicht unter Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Beispiel, Hintergründe, Information, Initiative, Meinung, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Sondelfingen: Fast alle Wünsche sind zu erfüllen….

Fast alle Wünsche sind zu erfüllen

Mit der Bürgerbeteiligung zur Verkehrsberuhigung in der Sondelfinger Ortsdurchfahrt ist die Stadt in diesem Sommer ganz neue Wege gegangen: In drei Workshops konnte man Vorstellungen und Wünsche formulieren, zusammen mit Fachplanern erarbeiten und verfeinern und schließlich priorisieren, also…

alles weiter in den Reutlinger Nachrichten…..hier….

 

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Aktion, Bürgerbeteiligung, Bundestraßen, Dietwegtrasse, Hintergründe, News, Orschel-Hagen, Politik, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Sondelfingen, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Achalmtunnel: schönen neue Glitzer-Welt in Clips

Das RP Tübingen hat in den Geldbeudel von uns Steuerzahler gegriffen und zwei Werbefilmchen für einige tausend € über die schöne neue Fahrwelt durch das gößte und teuerste Reutlinger Loch gesteckt.

Glaubt Ihr nicht?

…dann schaut mal hier:

1. von „Norden“

und 2. von „Süden“

„tolle Glitzerwelt“ ….

PS: das RP ist doch tatsächlich zu doof die Beschreibung der Filmchen mit dem Inhalt in Einklang zu bringen… habt Ihr´s bemerkt? Wir lassen das mal so (wir waren es nicht)

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Altlast, Bundestraßen, Dietwegtrasse, Information, Presse, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Sondelfingen, Verkehrsentwicklungsplan, Zerstörung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 4 Kommentare

„Alle können nicht gleichermaßen bevorzugt werden in einer Straße, die aus dem 13. Jahrhundert stammt“

weise Worte eines weisen Mannes…. diese werden dem Reutlinger Planungsamtsleiter Stefan Dvorak in einer Debatte um die Metzgerstraße zugeschrieben.

Diese, anfür sich banalen Weisheit, können jedoch nicht alle Gemeinderäte folgen. Die Betonköpfe der CDU hängen immer noch der Vorstellung „Freie Fahrt für ALLLE Autofahrer“ nach und haben in ihrer Argumentation für die Wiederzulassung der Durchfahrt der Metzgerstraße alle anderen Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer, Kinderwagenschieber, Rollstuhlfahrer usw. mal wieder vergessen.

Das sich allerdings ne grün-schwarze Freundschaft in Bezug auf eine Shared-Space-Lösung an dieser Stelle auftut, erstaunt. Was sich die Bündnisgrünen dabei gedacht haben in einer engen Innenstadteinbahnstraße eine derartige Lösnung vorzuschlagen, bleibt schleierhaft und erst mal ihr Geheimnis. Instrumente dieser Art gehören in der Karlstraße oder Lederstaße diskutiert, aber nicht an diesem Nadelöhr! Aber vielleicht könnten die Damen und Herrn der Ökopartei, dies uns hier ja mal erklären (benutzt einfach die Kommentarfunktion, wir sind gespannt).

Wenn die Metzgerstraße als Fahrradstraße so diskutiert wird, dass in BEIDE Richtungen eine Fahrradrennstrecke vorgesehen werden soll, dann grenzt das schon an Böswilligkeit. Eine Radstraße mit dem Reutlinger Busverkehr wäre doch erheblich realistischer. Kein Wunder findet die RSV diese Ausschweifungen der Stadtverwaltung als Angriff auf ihre Aufgabe den Taktverkehr einhalten zu können. So werden sinnvolle gemeinsame Verkehrslösungen wohl absichtlich gegeneinander ausgespielt!

Eine Temporeduzierung auf 20 km/h als Lösung macht in meinen Augen gar keinen Sinn, die etwas mit der Realität zu tun hat. Jeder, der mal in der Metzgerstraße stand, als sie wieder ganz offen war, weiß, dass sich kaum ein Autofahrer den Bedingungen gerecht und in seiner Geschwindigkeit angepasst verhalten hat, da waren Versuche Tempo 50 einzuhalten schon eher die Regel.

Also, was soll die Laberei:

  • lasst in einem ersten Schritt die Straße am Spitalhof für den Individualverkehr dicht,
  • untersucht im Rahmen des Verkehrentwicklungsplan eine Ausweitung der Fußgängerzone in zentralen Bereich der Metzgerstraße,
  • vielleicht mit der Berücksichtigung des Einzelhandels,

und nutzt die Chance Reutlingen für siene Besucher und seine Innenstadtbewohner wieder erlebbar und attraktiver zu gestalten. Die Metzgerstraße ist ein zentrales Element in einem derartigen Konzept!

Nur Mut, liebe Gemeinderäte.

Veröffentlicht unter Bürgerbeteiligung, Beispiel, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Meinung, News, Phantasie, Politik, Reutlingen, Teststrecke, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Tempo 30: Gleichmäßiger Verkehr spart Reisezeit

Für die innerörtliche Reisezeit ist nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit ausschlaggebend, sondern Durchschnittsgeschwindigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs. Für Reutlingen liegt die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit mit dem Auto bei 25 km/h, also noch unter Tempo 30.

Generelles Tempo 30 mit einzelnen Ausnahmen fördert einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss und ist weitaus wirksamer als kleinräumige Tempo 30-Zonen. Denn ständige Wechsel der Tempolimits verhindern einen gleichmäßigen Verkehrsfluss. Daher ist generelles Tempo 30 mit begründeten Ausnahmen sinnvoll. Dies sorgt für Klarheit und reduziert auch den bürokratischen Aufwand. Eine britische Studie zeigt, dass nach Einführung von 20 Miles per Hour (entspricht 32 km/h) die bestehenden Busfahrpläne gut eingehalten werden konnten.

Die meisten Autofahrten sind innerorts kürzer als fünf Kilometer. Da die tatsächlich gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit bei Tempo 30 nur gering sinkt, beträgt die Fahrzeit je Strecke nur wenige Sekunden mehr als bei Tempo 50. Nur auf langen Strecken durch die Stadt wäre eine längere Fahrzeit spürbar. Diese längeren Strecken führen in der Regel über Hauptverkehrsstraßen, auf denen Tempo 50 als begründete Ausnahme gelten kann.

Veröffentlicht unter Aktion, Beispiel, Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Fahrrad, Hintergründe, Information, News, Phantasie, Politik, Tempo 30, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Nächter Gemeinderat: der Verkehrsentwicklungsplan auf der Tagesordnung

vor 10 Tagen haben wir hier die Frage gestellt: was ist nur mit dem VEP in Reutlingen los.

Nun geht´s überraschenderweise weiter.

Am kommenden Donnerstag heißt der Tagesordnungspunkt 4 :

Sachstand Verkehrsentwicklungsplan.

Nach der letzten Gemeinderatsklausur am 07.12.2012 ne ganz schön lange Zeit. Egal, was steht drin?

Wir zitieren mal direkt (ihr könnt alles als PDF hier runterladen):

Begründung

Am 07.12.2012 fand – nach der ersten Klausur vom 16.03.2012 zum motorisierten Individualverkehr (MIV) – eine zweite Klausurtagung des Gemeinderates zum Verkehrsentwicklungsplan statt. Der Schwerpunkt lag diesmal beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die Präsentationen aus dieser Tagung stehen unter http://www.reutlingen.de/vep der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die zur Erstellung des Umsetzungskonzeptes notwendigen Haushaltsmittel sind im Doppelhaushalt 2013/2014 eingestellt (Haushaltsstelle 1.7920.7031.000).

Wesentliche Resultate der Analyse

Der Verkehrsraum Reutlingen, Pfullingen und Eningen mit zusammen ca. 143.000 Einwohnern besitzt ein über die Jahre gewachsenes und bewährtes Busverkehrsnetz mit einer Reihe von Qualitäten. Zu nennen sind hier insbesondere die übersichtliche Sternstruktur, das zum großen Teil gute Bedienungsniveau in den Außenorten und die recht weitgehende Ausrüstung für die Bevorrechtigung des Busverkehrs an Ampeln und durch Busspuren. Überdies entspricht das Angebot dem Standard des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Allerdings hat das beauftragte Fachbüro auch einige Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Diese wurden auf Basis folgender Quellen erarbeitet: Eigene Analyse, Anträge aus der Politik, Anregungen aus den Bezirksgemeinden, Ideen aus dem Verfahren „City Nord“ sowie Planungen für die Regionalstadtbahn Neckar-Alb.

Verbesserungspotenzial wird vom Gutachter in folgenden Bereichen gesehen:

  • Verbesserung der Erreichbarkeit der südlichen und östlichen Innenstadt,
  • Verdichtung des Angebotes,
  • Behebung von Erschließungslücken,
  • Herstellung neuer Direktverbindungen.

Vorschläge des Gutachters

Baustein 1: Altstadtring

Die Busse könnten künftig in kurzen Abständen einen Altstadtring (Ledergraben – Lederstraße – Garten-/Metzgerstraße – Karlsstraße – heutiger ZOB – Ledergraben) befahren. Der Altstadtring würde dabei von jeder Linie nur in einem Teilabschnitt befahren und dann wieder verlassen werden. Damit könnte die Erschließung der Innenstadt wesentlich verbessert und gleichzeitig die Betriebsabwicklung entzerrt werden.

Für Fahrgäste, die ihr Fahrziel in der Innenstadt haben, ergibt sich in vielen Fällen eine deutliche Verkürzung der Fußwege, insbesondere bei Fahrzielen in der südlichen und östlichen Innenstadt. Fahrgäste, die die Innenstadt ohne Umstieg durchfahren wollen, profitieren vom Wegfall der Wartezeit am ZOB Stadtmitte. Fahrgäste, die zwischen den Linien umsteigen, profitieren zum Teil vom Wegfall oder der Verkürzung von Umsteigewegen, die wichtigsten Umsteigebeziehungen lassen sich fahrplantechnisch so abstimmen, dass nur minimale Wartezeiten entstehen. Bei einzelnen, weniger wichtigen Umsteigebeziehungen sind allerdings auch längere Wartezeiten unvermeidbar; dieser Nachteil wird nach Auffassung des Gutachters durch die Vorteile allerdings erheblich überkompensiert.

Das vorgeschlagene Netz mit Altstadtring, aber ohne weitere Maßnahmen könnte nach einer ersten Grobabschätzung des Gutachters in etwa kostenneutral, bei deutlichem Nachfragezuwachs zu realisieren sein.

Mit dem Vorschlag des „Altstadtrings“ wird dem Antrag der WiR-Fraktion vom 25.09.2007 (GR-Drucksache Nr. 07/005/89) entsprochen.

Baustein 2: Taktverdichtung

Ein 20-Minuten-Takt als Basisangebot erscheint heute in Anbetracht der Größe des Verkehrsraums Reutlingen unterdimensioniert. Außerdem erschwert er die Aufspaltung eines Linienastes in der Netzperipherie, weil dabei nicht merkbare 40-Minuten-Rythmen entstehen (zum Beispiel Linie 11 nach Pfullingen und Eningen). Daher empfiehlt der Gutachter, den 15-Minuten-Takt als Basisangebot zu wählen; dieser kann in der Schwachverkehrszeit und auf nachfrageschwachen Linienabschnitten auch auf einen 30-Minuten-Takt reduziert werden, ohne dass die Merkbarkeit des Angebotes leidet. Anderseits kann er durch Linienüberlagerungen auch verdichtet werden.

Baustein 3: Netzergänzungen

Der dritte Baustein dient im Wesentlichen zur Behebung von Erschließungsdefiziten sowie der Herstellung neuer, von den Bezirksgemeinden gewünschter Direktverbindungen, die Fahrten zwischen Ortsteilen ermöglichen, ohne dass dabei die Stadtmitte berührt werden muss. Dazu ist die Schaffung neuer Umsteigepunkte, sowohl zwischen Bus und Schienenverkehr, als auch zwischen verschiedenen Buslinien, hilfreich. Zu nennen sind zum Beispiel neue Verknüpfungspunkte am Bahnhof Sondelfingen und am Westbahnhof (Bus/Schiene, Bestand), an den künftigen Haltepunkten Storlach und Bösmannsäcker (Bus/Schiene, Neueinrichtung im Zuge der ersten Stufe der Regionalstadtbahn Neckar-Alb) sowie in Storlach Mitte, Rommelsbach Mitte und Mittelstadt (Bus/Bus). Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden von der Verwaltung grob auf Machbarkeit überprüft.

Damit wird eine Reihe von Vorschlägen aus allen 12 Bezirksgemeinden aufgegriffen.

Berücksichtigung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb

Im Zuge der Netzentwicklung hat der Gutachter die Regionalstadtbahn Neckaralb durchgängig berücksichtigt. Somit sind zwei Varianten – mit und ohne Regionalstadtbahn – entstanden, die je nach Realisierungsstand der Stadtbahn auch teilweise umgesetzt werden können.

Damit ist den Ziffern 2 und 6 des Antrages der Fraktion Die Grünen und Unabhängigen vom 19.12.2012 (GR-Drucksache Nr. 12/005/100) Rechnung getragen; auch die Ziffer 6 des Antrages der CDU-Fraktion vom 04.04.2012 (GR-Drucksache Nr. 12/005/42) sowie die Ziffern 1b und c des Antrages der SPD-Fraktion vom 19.03.2012 (GR-Drucksache Nr. 12/005/37) findet hiermit Berücksichtigung, ebenso Teile der Ziffer 3 des Antrages der Fraktion Die Grünen und Unabhängigen vom 14.05.2009 (GR-Drucksache Nr. 09/005/36).

Verkehrliche Wirkung

Der Gutachter geht davon aus, dass bei Realisierung aller drei Bausteine etwa 5.000 PKW-Fahrten pro Tag entfallen werden, davon 4.000 in der Innenstadt. Dies würde die prognostizierte Entlastungswirkung des Scheibengipfeltunnels (ca. 14.000 Kfz/Tag für die Innenstadt) relevant verstärken.

Weiteres Vorgehen

In einem nächsten Schritt gilt es nun, die Ideen der Fachingenieure in einem Umsetzungskonzept mit aller Sorgfalt weiter auszuarbeiten und dabei das Verhältnis von Kosten und Nutzen der einzelnen Bausteine im Gesamtnetz darzustellen. Hierzu sind unter anderem Fragen der baulichen Gestaltung der neuen Umsteigepunkte in der Innenstadt sowie in den Stadtbezirken zu klären, die Frage der Organisation und Finanzierung der zusätzlichen Angebote zu durchleuchten und Fahrplanstrukturen sowie konkrete Fahrpläne zu erarbeiten.

Die Vorlage gibts hier, einschließlich aller notwendigen weiteren Vorlagen

Veröffentlicht unter Bundestraßen, Bundesverkehrswegeplan, Hintergründe, Information, News, Politik, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Stadtbahn, Tempo 30, Verfahren, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

derzeit keine interessanten Infos?

die Nachrichtenlage zum Verkehrsentwicklungsplan Reutlingen ist derzeit echt mau.

Woran liegts?

Sicherlich spielen die vergangenen Sommerferien eine Rolle, es ist aber auch zu befürchten, dass die Verwaltung und auch die Kommunalpolitik derzeit kein Interesse hat das Thema öffentlich zu diskutieren.

Da fallen einem so manche Fragestellung ein, wenn man mal drüber nachdenkt:

  • hat man sich mit dem bisherigen Konzept für den VEP verheddert?
  • wurden die falschen Themen priorisiert?
  • hat man das falsche Know-how eingekauft, sprich war die Wahl des Büros nicht ganz so klasse?
  • gibt es politische Gründe das Thema zurückzuhalten?
  • wollen sich die Fraktionen vor der Kommunalwahl bei ihrem Klientel bzw. bei der Bevölkerung scheinbar nicht mehr die Finger verbrennen (Wahlstockstarre, um hinterher richtig die Katze aus dem Sack lassen)
  • dass das Thema auch Emotionen weckt ist klar, will man das umgehen/vor sich her schieben?
  • und… und…. und……

Übrigens: was ist eigentlich aus dem „MOBILITÄTSFORUM“ geworden?

Es wird Zeit, dass wir den Verantwortlichen mal wieder Dampf machen, das Thema Verkehr und seine Folgen wird immer heftiger, oder hat die Zahl der Tage der Überschreitungen beim Feinstaub im Ledergraben abgenommen?

Wenn Ihr Themen habt, die wir hier zum Thema diskutieren sollten, meldet euch mit der Kommentarfunktion.

Veröffentlicht unter Achalmtunnel, Aktion, Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement, Bundestraßen, Dietwegtrasse, Fahrrad, Hintergründe, Information, Initiative, Klimaschutz, Luftreinhaltung, Meinung, Phantasie, Politik, Regionalstadtbahn, Reutlingen, Scheibengipfeltunnel, Schienenverkehr, Stadtbahn, Tempo 30, Verfahren, Verkehrsberuhigung, Verkehrsentwicklungsplan | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen